Natürliches Vitamin C aus Hagebutte, Sanddorn, Bärlauch

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Wenn man einige hundert oder tausend Jahre zurückdenkt lassen sich unsere Lebensbedingungen heute mit denjenigen damals nicht vergleichen. Es gab keine leistungsfähigen Heizungen, keine vernünftigen Fenster, kaum Dämmmaterialien, um die Kälte abzuhalten. Keine Kühlschränke und Gefriertruhen, um Lebensmittel zu bevorraten. Stattdessen lange harte Winter in denen die Lebensmittel knapp wurden.

So sammelte man im Herbst Hagebutten, trocknete Obst und legte Sauerkraut und Gurken ein. Kräuter halfen bei Erkältungen, förderten die Durchblutung und wärmten den Körper auf. Natürliches Vitamin C stärkte das Immunsystem. Besondere Bedeutung erfuhren dabei folgende Pflanzen:

Der Bärlauch, ein Bewohner schattiger Laubwälder, ist eine beliebte Frühlingspflanze und lässt sich gut in die tägliche Ernährung integrieren etwa in Form von Bärlauch Suppe oder Brotaufstrichen. Bärlauch verliert beim Trocknen sein wertvolles an Knoblauch erinnerndes Aroma und sollte am besten frisch oder als Vorrat tiefgekühlt oder in Öl eingelegt als Pesto verwendet werden. Nach einem langen Winter, nach einer Antibiotikabehandlung oder nach Impfungen ist oft die Darmflora in Mitleidenschaft gezogen. Typische Symptome können ständige Müdigkeit, schlechte Konzentrationsfähigkeit, Schlafstörungen und schlechte Laune sein. Die Augen liegen in dunklen Höhlen, die Wangen sind bleich, die Hände kalt. Erkältungskrankheiten dauern lange und kehren wieder. Hier tut eine Darmpilzkur mit Bärlauch sehr gut: Dafür am besten 3 Wochen lang täglich 20 g frischen Bärlauch in verschiedenen Formen in den Speiseplan einbauen.

Bärlauch wirkt ähnlich wie Knoblauch auf die Gefäße, im Vordergrund steht jedoch die Wirkung auf den Darm bei Blähungen und Dyspepsie, er ist entgiftend, Schwermetalle ausleitend, antibakteriell, blutdrucksenkend, herz- und gefäßschützend, fördert die venöse Blutzirkulation, verbessert den Lymphfluss.

Als natürliches Vitamin C ist er besonders wohltuend für schwächliche, kränkelnde Menschen.

„Bärlauch“ Bild von Christoph Schütz auf Pixabay

Die Hagebutten leuchten im Herbst tiefrot von den wilden Sträuchern der Apfelrose. Früher machte man daraus Marmelade, Saft oder trocknete sie für Tee. Die Hagebutten lieferten mehrere Vitamine, vor allem Vitamin C für das Immunsystem im Winter.

Sie werden eingesetzt vorbeugend und zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, grippalen Infekten, Infektionskrankheiten, Fieber, Erschöpfung, Vitamin-C-Mangelerkrankungen, zur Steigerung der Abwehrkräfte, aber auch bei Problemen des Magen-Darm-Trakts, bei Gallenleiden und Beschwerden der ableitenden Harnwege.

„Hagebutten“ Bild von Peggy Choucair auf Pixabay

Der Sanddorn ist eine Pionierpflanze. Er besiedelt Gebiete und Böden, die so karg sind, dass kaum andere Pflanzen dort wachsen wollten. So bereitet er den Boden für andere Pflanzen vor. Er eignet sich gut um Hänge und lose Böden zu festigen. Durch seine immunstärkende Wirkung dient er hervorragend zur Behandlung bei Erkältungen, Fieber oder Katarrhen zum Beispiel als Sanddornsaft oder Mus.

„Sanddorn“ Bild von Uschi Dugulin auf Pixabay

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