Jod – neues Wissen über ein uraltes Heilmittel

Jod - alte Apotheke
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Jod ist ein lebensnotwendiger Mikronährstoff, der für jede einzelne Zelle benötigt wird. Jod wirkt gegen Bakterien, Parasiten, Pilze und Viren – und ist antikanzerogen.

Durch moderne landwirtschaftliche Methoden sind unsere Böden jedoch zunehmend ausgelaugt. Gemüse, das auf mineralstoffarmen Böden wächst, kann eben keine Mineralstoffe enthalten. Umweltgifte wie Bromid, Fluorid (Zahnpasta!), Pestizide und Lebensmittelzusatzstoffe tragen zusätzlich zu einem Jod- und Nährstoffmangel bei, der sich weltweit abzeichnet. Auch bestimmte Ernährungsformen fördern die Entstehung von Jodmangel – etwa eine Basis aus Brot, Nudeln und Getreide, vegetarische Ernährung oder die Abneigung gegen Meeresfrüchte.

Die WHO hat erkannt, dass Jodmangel die weltweit größte Ursache von vermeidbarer geistiger Unterentwicklung ist. Jodmangel wurde in 129 Ländern als beachtliches Problem erkannt und bis zu 72% der Weltbevölkerung sind von einer Jodmangelerkrankung betroffen.

Folgende Krankheiten stehen im Zusammenhang mit Jodmangel:

  • Brustkrebs
  • Schilddrüsenkrebs
  • Eierstockkrebs
  • Gebärmutterkrebs
  • Prostatakrebs
  • Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • fibrös-zystische Mastopathie
  • Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
  • chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Fibromyalgie

Darüber hinaus ist Jod zur Behandlung der folgenden Erkrankungen eingesetzt worden:

  • Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS/ADS)
  • Atheriosklerose
  • Brusterkrankungen
  • Kropf
  • Hämorrhoiden
  • Kopfschmerzen und Migränekopfschmerzen
  • Fibromyalgie
  • chronische Müdigkeit
  • Bluthochdruck
  • überschießende Narbenbildung
  • Leberkrankheiten
  • Nephrotisches Syndrom
  • Krankheiten der Eierstöcke
  • Speichelsteine
  • Erkrankungen der Prostata
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Syphilis
  • Gebärmutter-Myome
  • Schwermetallvergiftungen (Quecksilber, Blei, Arsen)
  • Scharlach
  • Bronchitis und Lungenentzündung
  • Adipositas
  • Depression
  • Brustschmerzen
  • Hautausschlag/ Ekzeme
  • Malaria
  • urogenitale Erkrankungen
  • Rheuma
  • Mandelentzündung
  • Husten
  • Magenschmerzen
  • Benommenheit
  • Allergien
  • Menstruationsstörungen
  • Zahnfleischinfektion
  • Schuppenflechte
  • Herzrhythmusstörungen
  • Verstopfung / Darmträgheit
  • dünner werdendes Haar
  • Diabetes Typ 2
  • Augenprobleme
  • Multiple Sklerose und vieles mehr…

Dieser Überblick liefert einen Eindruck, welche Bedeutung eine Nahrungsergänzung mit Jod haben könnte.

Zwar ist heutzutage jodiertes (raffiniertes) Salz in jedem Supermarkt erhältich, doch gerade Gesundheitsbewusste meiden dieses eher. Zudem werden bestenfalls 10% des Jods aus Salz vom Körper verwertet.

Die empfohlene Tagesdosis für Jod liegt bei 0,15 mg um die Entwicklung eines Kropfs zu vermeiden. Der Bedarf der anderen Organe wird dabei jedoch nicht berücksichtigt, ebenso wie die Tatsache, dass wir in den letzten Jahrzehnten vermehrt mit jodhemmenden Schadstoffen kämpfen.

Nicht nur die Schilddrüse, sondern alle Drüsen im Körper sind abhängig von einer optimalen Jodversorgung. Ein ausgewogenes Hormonsystem ist nur mit einer ausreichenden Jodaufnahme möglich. Es ist ein Irrglaube, dass Jod bei autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen wie Morbus Basedow und Hashimoto-Thyreoiditis kontraindiziert sei. Tatsächlich haben Personen mit einem Jodmangel auch ein erhöhtes Risiko, Antikörper gegen die Schilddrüse zu bilden. Autoimmunkrankheiten sind Beispiele für zuviel oxidativem Stress im Körper. Oxidativer Stress ist eine Entzündung im Körper der man gezielt entgegensteuern kann: Antioxidantien, unraffiniertes Salz, Nährstoffe, eine entzündungshemmende Ernährung (glutenfrei, Low Carb High Fat).

Ob nun die Ignoranz der Schulmedizin Jod oder andere ganzheitliche Heilmethoden anzuwenden aus Unwissenheit oder finanziellen Interessen entsteht, wir haben heutzutage die Möglichkeit aus einer Vielzahl von alternativen Quellen Wissen zu schöpfen und so selbst Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen.

Einnahmeprotokoll für Jod

Wie bereits erwähnt, ist die offiziell empfohlene Tagesmenge nicht annähernd ausreichend für den Körper. Die meisten Menschen benötigen etwa 12-50 mg pro Tag in Form von Lugolscher Lösung (einer Kombination von Jod und Jodid), die in verschiedenen Verdünnungen bezogen werden kann.

Als Anhaltspunkt zur Umrechnung:

  • 1 Tropfen Lugolsche Lösung 3% enthält 3,75 mg Jod
  • 1 Tropfen Lugolsche Lösung 5% enthält 6,25 mg Jod
  • 1 Tropfen Lugolsche Lösung 7% enthält 8,75 mg Jod

Man beginnt mit einem Tropfen Lugolscher Lösung nach dem Frühstück und erhöht dann alle drei Tage um einen Tropfen, bis die gewünschte Wirkung eintritt. Nicht abends einnehmen, sonst können Sie schlecht einschlafen.

100 mg Vitamin B2 und 500 mg Vitamin B3 je zweimal am Tag helfen dabei das Jod zu verstoffwechseln und kurbeln die Energie an.

Vitamin C (3-10g je nach Darmverträglichkeit) dient als Antioxidans und hilft eventuelle Entgiftungsreaktionen zu überstehen.

Auch Magnesium spielt bei der Entgiftung eine wichtige Rolle und wirkt gegen überschüssige intrazelluläre Kalziumwerte, die den oxidativen Stress verstärken. Am besten abends einnehmen.

Selen aktiviert die Schilddrüsenhormone (200 μg morgens).

Führen Sie eine Leberreinigung durch und eventuell auch eine Darm– und Nierenreinigung, um die Entiftungsorgane zu unterstützen und zu entlasten.

Unraffiniertes Salz (etwa 1 TL pro Tag) ist unabdingbar um Bromverbindungen auszuleiten. Trinken Sie eine dreiviertel Stunde nach der Jodeinnahme ein grosses Glas Salzwasser (1/2 TL) oder einen Basentrunk mit Salz.

Entgiftungssymptome

Brom wird in Schwimmbecken und Whirlpools verwendet, als Pestizid eingesetzt und ist Bestandteil einiger Medikamente. Ein einziger Tropfen Lugolscher Lösung wird die Entgiftung des Körpers einleiten. Je mehr davon sich über die Jahre hinweg angesammelt hat, desto mehr Zeit brauchen Sie für die Ausleitung. Gehen Sie deshalb langsam und behutsam vor. Trinken Sie jedenfalls genug damit Ihre Niere Spülwasser hat. Und gehen Sie mit der Dosierung wieder zurück oder unterbrechen Sie die Einnahme, bis eine größere Menge eingelagertes Gift wieder ausgeschieden ist.

Dieser Artikel ist kein medizinischer Rat und dient nicht als Ersatz dafür, Ihre eigenen Nachforschungen zu betreiben, sondern soll einen ersten Überblick bieten. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Heilpraktiker beraten, wenn Sie eine Supplementierung mit Jod ins Auge fassen, aber treffen Sie selbstverantwortlich eine eigene Entscheidung.

Literatur- und Produktempfehlungen:


Lugol’sche Lösung

Selen Komplex

Vitamin B2

Vitamin B3

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