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Zum Jahreswechsel

Liebe Leser,

wieder schliesst sich der Kreis und wir beginnen eine neue Runde um unseren strahlenden Sonnenstern, der sich inmitten der Galaxien dreht.

Atmen Sie ein, beruhigen Sie Ihren Herzschlag, hören Sie in sich hinein. Es kommt und geht so viel und doch – unter all dem liegt eine grosse Stille, herrscht Geräumigkeit, die alles im Gleichgewicht hält.

In diesen Zeiten des Wandels bin ich zutieftst dankbar für meine Familie, meine Freunde und die vielen Menschen aus aller Welt, die ich in den letzten Monaten übers Schreiben kennengelernt habe, mit denen ich meine Hoffnung teilen konnte.

In unserer Geschichte gab es immer wieder Perioden persönlicher und kollektiver Schwierigkeiten. Doch ein klarer Verstand und ein gutes Herz vermögen Leiden zu lindern, helfen in Würde zu leben, die Schwierigkeiten auf dieser Welt mit Mitgefühl zu ertragen und mutig alles zu tun, um das Zerbrochene zu reparieren.

Krisen sind nicht das Ende der Geschichte. Sie sind ein Übergang in bessere Zeiten.

Sonnenwend, Weihnachten, Neujahr sind äußere Feierlichkeiten einer unaufhaltsamen Erneuerung. Es gibt immer Gras, das sich durch den Asphalt hindurch dem lebensspendenden Licht entgegenkämpft. Diese Lebenskraft tragen auch wir in uns.

Während in den Nachrichten die dunkelste Seite der Menschheit gezeigt wird, gibt es auch in jeder Sekunde unzählige Taten der Güte und der Liebe. Momente der Vertrauens, des Friedens, der Leichtigkeit. Atmen Sie noch einmal ein und erspüren Sie diese Seite der Wirklichkeit.

Selbst unsere grossen Probleme sind Teil eines Weges, auf dem wir aufgefordert sind, zu werden, was wir sein können: Menschen, die ihre Bestimmung erkannt haben und diese zum Segen für uns alle einsetzen.

Angst und Schrecken kann uns durch die Nachrichten packen. Aber wir sind nicht unsere Angst. Wir sind auch nicht das, was wir über die Welt denken. Und selbst unser Körper ist nur eine Hülle. Was verbleibt ist das Bewusstsein, das in diesen Körper hineingeboren wurde. Was werden wir mit diesem Bewusstsein machen? In welche Richtung soll der Tanz des Lebens gehen?

Erneuerung geschieht unaufhaltsam. Nehmen Sie sich Zeit auf Ihr Herz zu hören. Fühlen Sie die erneuernde Kraft des Frühlings, die in uns schlummert und darauf wartet hervorzubrechen. Nähren Sie den Keim des Lebens in dieser dunklen Wendezeit. Füllen Sie die Welt mit Liebe.

Ich schliesse meine Neujahrswünsche mit den Worten von Pablo Neruda:

Sie können alle Blumen pflücken, aber sie können den Frühling nicht aufhalten.

Pablo Neruda

Ihre Alexandra Streubel




Psychisch gesund durch die Krise kommen [15 Tipps]

„Die Coronavirus Pandemie ist der größte Schlag auf die psychische Gesundheit seit dem zweiten Weltkrieg.“ sagt Adrian James, Präsident des Royal College of Psychiatrists.

Daten des National Health Service (UK) lassen darauf schliessen, dass in Grossbritannien bis zu 10 Millionen Menschen (darunter 1,5 Millionen Kinder) als direkte Folge der Coronavirus-Epidemie neue oder zusätzliche Unterstützung für die psychische Gesundheit benötigen werden. Es wird erwartet, dass etwa 1,3 Millionen Menschen, die zuvor keine psychischen Probleme hatten, eine Behandlung für Angstzustände und 1,8 Millionen für Depressionen benötigen.

Die Ursachen? Soziale Isolation, Quarantäne, Krankenhausaufenthalte, Angst vor einer Ansteckung, Sorge um Familienmitglieder, existenzielle Nöte um Arbeit, Einkommen, Wohnung, Zukunftsängste, Trauer. Etwa ein Fünftel der im Frühling beatmeten Intensivpatienten entwickelten eine posttraumatische Belastungsstörung.

Dieses Problem wird niemand wegimpfen können. Im Gegenteil, die Lage wird sich mit den zunehmend für alle spürbaren wirtschaftlichen Folgen noch verschärfen.

Psychisch gesund trotz Sorgen

Bereits vor der Pandemie war die psychologische Versorgung in Österreich erschreckend. Wartezeiten von 3 bis 6 Monaten für einen Ersttermin sind keine Seltenheit. Klinisch-psychologische Behandlung wird noch immer nicht von den Krankenkassen unterstützt. Wer nicht ausgesprochen gut privat versichert ist, muss selbst in die Tasche greifen. Wenn Sie etwas dafür tun möchten, dass sich diese prekäre Lage verbessert, unterzeichnen Sie die Petition für eine bessere Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen:

Hier gehts zu Petition…

Nehmen Sie psychische Probleme wie Angst und Depression so ernst wie körperliche Probleme. Wird das ignoriert, sind letztere oft die Folge.

Diese Pandemie ist eine stressbeladene Zeit, mit der wir alle zu kämpfen haben. Für jeden zehnten Menschen auf dieser Welt, der mit einer psychischen Störung lebt, ist die Situation noch schwieriger.

Hier finden Sie einige einfache Möglichkeiten, die vielen dabei helfen, psychisch besser durch die Krise zu kommen:

Psychisch gesund

Tipps für die psychische Gesundheit

Überlegen Sie, wie Sie sich mit anderen verbinden können: Halten Sie zumindest per Telefon und Internet Kontakt zu Familie und Freunden. Das ist kein Ersatz für ein wirkliches Zusammensein, hilft aber die Isolation zu überbrücken.


Unterstützen Sie andere: Überlegen Sie, wie Sie jemandem helfen können. Nicht nur der, der die Hilfeleistung annimmt, sondern auch der, der sie gibt, profitiert davon. Man wird wieder handlungsfähig, kann etwas tun und fühlt sich dadurch besser.


Sprechen Sie über Ihre Sorgen: Denken Sie daran, dass dies eine schwierige Zeit für alle ist, und teilen Sie mit, wie Sie sich fühlen, was Sie denken und wie Sie mit der Situation umgehen.


Achten Sie auf Ihr körperliches Wohlbefinden: Versuchen Sie, gesunde, ausgewogene Mahlzeiten zu sich zu nehmen, ausreichend Wasser zu trinken, wenn möglich sich mehrmals täglich drinnen und draußen zu bewegen.


Kümmern Sie sich um Ihren Schlaf: Versuchen Sie, regelmäßige Schlafmuster beizubehalten sowie gute Schlafhygienepraktiken – wie das Vermeiden von Bildschirmen vor dem Schlafengehen, das Reduzieren von Koffein und das Schaffen einer erholsamen Umgebung.


Versuchen Sie, mit schwierigen Gefühlen umzugehen: Konzentrieren Sie sich auf die Dinge, die Sie kontrollieren können – wie z.B. normalerweise unwillkürlich ablaufende körperliche Prozesse: Atmung, Herzschlag,… Achtsamkeitsübungen kann man in jede Tätigkeit einbauen: Von der Körperpflege bis zur Zubereitung der Mahlzeiten.


Regeln Sie Ihren Medienkonsum. Die Sorgen werden nicht weniger, wenn man 24 Stunden am Tag die neuesten Nachrichten verfolgt. Checken Sie die Nachrichten nur zu festgelegten Zeiten oder eben einige Male pro Tag.


Holen Sie sich die Fakten: Sammeln Sie qualitativ hochwertige Informationen, mit denen Sie das Risiko für sich selbst oder andere Personen besser abschätzen können, damit Sie angemessene Vorsichtsmaßnahmen treffen können. Verlassen Sie sich nicht auf unsere Mainstream Medien, die derzeit einseitig, unkritisch und politikgesteuert berichten. Das sind keine lebensfördernden Informationen.


Bringen Sie neue Routinen in den Tagesablauf und füllen Sie die Zeit mit nützlichen, sinnvollen gesundheitsfördernden Aktivitäten: Grossreinemachen, selber Kochen, sportliche Aktivitäten, Lesen, Zeit für Freunde. Ein Wochenplan kann hierfür hilfreich sein.


Nutzen Sie die Chance, ihre Zeit mit Dingen zu füllen, für die Sie nie Zeit hatten. Probieren Sie etwas Neues aus. Es gibt unzählige Tutorials und Online Kurse auch kostenlos, falls die finanzielle Lage wie bei so vielen unter der Krise leidet.


Setzen Sie sich Ziele: Das Setzen und Erreichen von Zielen vermittelt ein Gefühl der Kontrolle und der Sinnhaftigkeit – denken Sie an Dinge, die Sie tun möchten oder müssen, die Sie auch zu Hause tun können.


Halten Sie Ihren Geist aktiv: Lesen, schreiben, spielen, Kreuzworträtsel, Sudokus, Puzzles oder Zeichnen und Malen. Finden Sie eine Herausforderung, die für Sie passt.


Nehmen Sie sich Zeit, um sich zu entspannen: Entspannungstechniken helfen auch mit Angstgefühlen umzugehen. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Achtsamkeitsübungen, Yoga, Atemübungen, Meditation, Trancereisen.


Wenn Sie können, gehen Sie einmal am Tag nach draußen und bringen Sie die Natur herein: Wer nicht das Glück hat in einer Waldlichtung zu wohnen, nutzt vielleicht den städtischen Park, was sowohl Ihrem geistigen wie auch Ihrem körperlichen Wohlbefinden zugute kommen wird. Wenn Sie nicht nach draußen können, können Sie versuchen, diese positiven Effekte zu erzielen, indem immer wieder mal das Fenster öffnen und ein paar tiefe Atemzüge machen oder einen Platz schaffen, an dem Sie die Aussicht geniessen und eine Tasse Tee trinken etwa auf dem Balkon mit frischer Luft und Sonnenlicht.

Oder Sie schliessen die Augen und lauschen den Geräuschen der Natur:

Was sie in physischer Hinsicht tun können, um gut durch die Pandemie zu kommen finden Sie kurzgefasst hier.

Quelle 1

Quelle 2




Kreatives Schreiben – Achtsamkeit gegen Novemberblues

Achtsamkeit meint, den gegenwärtigen Moment mit allen Sinnen zu erleben ohne zu werten und zu urteilen. Viele Studien belegen, dass sich Achtsamkeit förderlich auf unsere Fähigkeit auswirkt, Glück zu verspüren, innere Stärke und Ausgeglichenheit zu erlangen und mehr Leichtigkeit und Freude ins Leben zu bringen.

Achtsamkeit ist nicht schwer zu erlernen, es braucht allerdings etwas Erfahrung und Übung darin, im Trubel des Tages immer wieder ins bewusste Wahrnehmen des Augenblicks zurückzukehren, ohne über Vergangenes oder Zukünftiges zu grübeln.

Jede Sekunde ist eine Einladung des Lebens zu mehr Achtsamkeit, ob wir uns nun ärgern, ob wir die Post am Briefkasten holen, das Essen zubereiten, den abendlichen Sonnenuntergang geniessen, unter der Dusche stehen, eine Tasse Kaffee trinken oder die Wäsche in den Schrank legen.

Gerade der Herbst bietet sich dafür an, das Licht des täglichen Spaziergangs mit allen Sinnen einzufangen und mit Worten für die dunkle Jahreszeit zu konservieren. Für Kreatives Schreiben braucht man kein Talent. Nur etwas Mut, Papier und Bleistift. Und die Bereitschaft, achtsam seine alltägliche Umgebung wahrzunehmen.

Kreatives Schreiben

Schreibaufgabe Kreatives Schreiben:

Gehen Sie in der näheren Umgebung Ihrer Wohnung spazieren. Beginnen Sie beim Aufbruchsort und notieren Sie dann während des Laufens Wahrnehmungen und Beobachtungen rechts und links des Weges in chronologischer Folge.

Komponieren Sie Ihre Eindrücke einige Stunden später zu einem Bericht, einer Erzählung oder einem formlosen Gedicht. Malen Sie mit Worten, was Sie gesehen, gefühlt, gedacht haben, welche Düfte und Gerüche Ihnen aufgefallen sind, was zu hören war. Berühren Sie, was Ihnen auffällt und beschreiben Sie was Sie gespürt haben. Reihen Sie diese Bilder aneinander und machen Sie sich deutlich, welche Stimmung Sie dabei beschreiben. Sollten Sie sich mit dem Schreiben von Notizen unterwegs schwer tun, können Sie den Eindruck auch den Fotoapparat verwenden und Schnappschüsse festhalten.

Kreatives Schreiben - oder Fotografieren...

Wenn Sie mögen, sammeln Sie Ihre Geschichten und heften Sie sie zu einem kleinen Buch – ein berührendes Geschenk für jemanden, der Ihnen nahe steht.

Diese Übung stammt aus „Schreiben auf Reisen: Wanderungen, kleine Fluchten und große Fahrten.“ von Hanns-Josef Ortheil, einer Fundgrube für Kreative Schreibübungen.

Wunderschöne handgefertigte Notizbücher finden Sie auf Etsy, der Plattform für Kunsthandwerker. Einer meiner Lieblingsshops mit Werken von Eva, einer Buchbinderin mit Familientradition:

https://www.etsy.com/de/shop/Wortschmuggler




Rede zur Lage der Nation anlässlich der Corona Krise

Eine Rede zur Lage der Nation – wie ich sie mir wünschen würde…

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

es ist nun an der Zeit, uns bei Ihnen zu entschuldigen.

Wir haben so viele verdrehte Informationen in den Umlauf gebracht, versucht Sie in Angst und Schrecken zu halten, die Wirtschaft ruiniert, unfassbare Summen an Steuergeldern verschwendet, sinnlos Ihre Freiheit beschränkt und anstatt Sie zu schützen, gesundheitsschädigende Maßnahmen angeordnet und das alles unter dem Deckmantel, um Ihr Wohl besorgt zu sein.

Es macht die Sache nicht besser, nach unseren Motiven zu fragen: Natürlich, anfangs waren wir selbst geschockt und wussten nicht was tun. Aber konsequent Stimmen von kritischen Wissenschaftlern zu ignorieren und sie zu defamieren war sicher nicht gut. Und einmal in diesem Fahrwasser, wussten wir nicht mehr, wo der Weg zurück ist. Außerdem hielten wir Sie für dumm und bequem, so schien es am besten, die Kontrolle zu übernehmen. Und mal ganz ehrlich, das ist schon wahnsinnig geil! Wir hatten ja auch durchaus Brüder im Geiste, die von unserer Vorgehensweise profitierten. Nein, keine Sorge, ich nenne an dieser Stelle keine Namen, wir haben ja gelernt und finden Denunzieren nun nicht mehr so gut.

Aber – ab heute wird Alles anders!

Der erste Schritt wird sein, dass wir Sie mit echten Informationen versorgen und zwar in einem Minimum der Zeit, die wir bisher dafür verschwendet haben.

Wir werden sofort Maßnahmen zur Prävention weiterer Epidemien und zur Förderung der Gesundheit einführen. Dabei werden wir uns an diese  4 Forderungen halten:

  • Die Vorsorge- und Therapiemöglichkeiten müssen bevorzugt universell einsetzbar und nicht nur virusspezifisch sein.
  • Sie müssen effektiv und sicher sein.
  • Sie müssen leicht verfügbar sein.
  • Sie müssen kostengünstig und auch für groß angelegte Aktionen erschwinglich sein.

Zu diesem Zwecke werden wir sofort der kompletten Bevölkerung eine optimale Nährstoffversorgung im Sinne eines Orthomolekularen Präventionsprotokolls zur Verfügung stellen.

Wir werden uns bei den engagierten und unabhängigen Wissenschaftlern entschuldigen, die trotz Widerstand und Sanktionen unermüdlich für die Verbreitung dieses Wissens gekämpft haben.

Wir werden umgehend und so penetrant wie bisher, statt dem Propagieren der Maskenpflicht, Informationen zur Stärkung des Immunsystems veröffentlichen.

Wir werden dafür sorgen, dass die Bevölkerung durch die fünf Säulen der Gesundheit gestärkt wird: durch bessere Ernährung, die Förderung von Bewegung, die Möglichkeit zur Entspannung, das Schützen der Umwelt als unseren Lebensraum und allem voran durch Bewusstsein.

Wir werden auf dieser Basis nicht nur die aktuelle Krise bewältigen und daran wachsen. Wir werden eine Welt schaffen, die für jeden persönlich und für uns alle lebenswert ist.

Wir werden alles daran setzen, uns als würdig zu erweisen, diesen Planeten zu bewohnen. Wir werden ein Vorbildmodell für andere Länder dieser Erde.

Und wir wissen, dass wir sehr viel wieder gut machen müssen.

Sind Sie dabei?

In aller Demut und in der Hoffnung Ihnen in Zukunft dienen zu dürfen, anstatt über Sie zu herrschen:

Ihre Regierung




Der Stand der Dinge

Nie zuvor in der Menschheitsgeschichte mussten wir das Leben auf unserem Planeten grundsätzlich in Frage stellen. Nie zuvor bestand die Gefahr, dass wir mit bedenkenlosem Einsatz wissenschaftlicher Erkenntnisse und technologischer Errungenschaften die Erde zu einem unwirtlichen Ort machen. Weltweit sind wir heute mit Problemen wie Überbevölkerung, Klimawandel, Hunger, Armut, Umweltverschmutzung und Ressourcenknappheit konfrontiert. Persönlich kämpfen wir mit Beziehungsproblemen, Zivilisationskrankheiten, chronischer Unzufriedenheit und dem Fehlen echter Lebensfreude. Die aktuelle Pandemie scheint der Gipfel des Ganzen zu sein. Es scheint als würden wir im Hamsterrad laufen und dem allem machtlos gegenüberstehen.

Bild von Sergei Tokmakov, Esq. auf Pixabay

In den letzten zwanzig Jahren hat es einen wahren Boom der guten Ratschläge gegeben. Zeitschriften, Bücher, CDs, Videos und DVDs enthalten ein wahres Füllhorn an Tipps, Methoden und Techniken wie wir in allen möglichen Lebensbereichen noch erfolgreicher und besser werden können, wie wir noch mehr erreichen können.

Für die Figur, für die Karriere, für die Gesundheit, für das Sexualleben, für den Umgang mit den Kindern, mit dem Partner, mit der Katze und dem Hund gibt es unzählige Anleitungen. Einige davon finden sich wahrscheinlich auch in Ihrem Bücherschrank. Meiner jedenfalls ist voll davon. Darin sind die Weisheiten des Ostens wie des Westens, die längst vergangener Zeiten ebenso wie die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, einfache Patentrezepte wie komplexe, kaum lesbare Theorien, Esoterisches wie Exoterisches zu finden.

Und das ist gut so – denn ein guter Teil dieser Publikationen ist klug durchdacht, in sich schlüssig und die darin vorgeschlagenen Strategien funktionieren! wenn – ich betone – wenn sie angewendet werden.

Aber das ist – wie wir wohl alle wissen – leider nicht immer der Fall. Das mit dem Abnehmen funktioniert halt doch nicht so gut, weil wir trotz guter Vorsätze nicht aus dem Sofa hochkommen, die Pizzawerbung im Abendprogramm uns an den Kühlschrank lockt, am Wochenende ja die Party bei den Maiers ist. 

Wider besseres Wissen kaufen wir Lebensmittel, die fernab jeder Ökologie hergestellt werden. Und das während mehr als eine Milliarde Menschen hungert.

Wir fahren mit dem Auto statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad und tragen so zur Verpestung der Luft und der Verknappung der Rohstoffe bei. Dass an diesem Öl das Blut klebt, das in den Kriegen vergossen wird, die wir im Moment allabendlich in den Hauptnachrichten verfolgen können, verdrängen wir lieber.

Durch unser Konsumverhalten sorgen wir dafür, dass die 360 Dollarmilliardäre, die so reich sind wie die ärmsten 2,5 Milliarden Menschen zusammen, auch weiter scheffeln können. Eine jährliche Abgabe von 1% des Reichtums dieser Milliardäre könnte die Armen unserer Welt mit Trinkwasser und Schulen versorgen. Stattdessen werden Menschen aus den Billiglohnländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ausgebeutet. Zwangs- und Kinderarbeit sind an der Tagesordnung. Menschen und Lebensräume werden vergiftet, Regierungen erpresst, Krisen und bewaffnete Konflikte werden ungeniert ausgenützt oder sogar inszeniert und finanziert.  Beliebte Markenfirmen tolerieren Folter, Sklaverei, unerlaubte Medikamentenversuche, Diskriminierung, Tierquälerei, Umweltzerstörung oder die Verfolgung von Gewerkschaftern und Kritikern.

Bild von Elmer Geissler auf Pixabay

In einer Welt der Gegensätze scheinen wir uns ständig entscheiden zu müssen, zwischen einem ICH und einem DU. Entweder geht es mir gut oder Dir. Entweder geht es den Arbeitern gut oder den Unternehmern. Entweder geht es den Kunden gut oder den Händlern. Entweder es geht den Krankenkassen gut oder den Versicherten.  Kinder kämpfen gegen die verständnislosen Erwachsenen, Erwachsene verstehen die Jugend von heute nicht mehr und kämpfen, um sie unter Kontrolle zu halten.

Bild von Tumisu auf Pixabay

Die Lebenswerkstatt soll die Brücke spannen, die diese entgegengesetzten Pole trennt. Und diese Brücke ist das WIR. Ein Unternehmer, der seine Mitarbeiter auspresst, muss sich nicht wundern, wenn auch diese rechnen und jede sich bietende Gelegenheit wahrnehmen sich vom Arzt krankschreiben zu lassen, Ihre Arbeitszeit mit möglichst wenig Anstrengung hinter sich bringen und Geld oder Waren abzweigen. Mitarbeiter die sich so verhalten, müssen sich aber auch nicht wundern, wenn ihr Chef sich dagegen zu schützen versucht.

Es geht auch anders: Ich hatte das Glück einmal in einem Betrieb zu arbeiten, in der der Chef nicht kontrollierte, wer wann wie lange arbeitete und auch niemand auf die Uhr sah, wie lange er schon gearbeitet hatte. Jeder kannte die Ziele des Unternehmens, und diese waren in Übereinstimmung mit den persönlichen Werten der Mitarbeiter. Dadurch konnte jeder einzelne hinter der Arbeit stehen, die er tat. Es war ein Team, dass sich gegenseitig vertraute und wertschätzte. Alle waren gut informiert über aktuelle Projekte. Durch dauernden Austausch wurden Ideen und Vorschläge unmittelbar umgesetzt. Jeder war ein gefragter Experte auf seinem Gebiet – von der Reinigungskraft bis zur Projektleitung.

Bild von StockSnap auf Pixabay

Der Job machte mehr Spaß als jedes Hobby, das man als Augleich zu der ungeliebten Arbeit braucht. Ich war energiegeladen wie nie zuvor, erledigte den Haushalt in Rekordzeit, freute mich auf meine Familie, die mich zwar nicht mehr so lange, dafür aber intensiv hatte und warf in kurzer Zeit ohne Diät die paar Kilo ab, die mich jahrelang genervt hatten.

Der Schlüssel zu Glück und Zufriedenheit ist das zu tun, was man wirklich will. Glücklich sind wir, wenn wir die Zeit vergessen, wenn uns Lebensfreude erfüllt, wenn das Herz vor Liebe zu zerspringen droht und wir die Welt umarmen könnten. Glück ist ansteckend. Lassen Sie mich das beweisen (Fortsetzung im nächsten Artikel).

Bild von Pexels auf Pixabay



Nur so gesagt? Wirklich? Wie Worte wirken…

Worte begleiten uns den ganzen Tag, tagein tagaus. Sei es in Gedanken, in der Kommunikation oder in den Medien. Viele Worte, die wir den lieben langen Tag verwenden sind Redewendungen oder Floskeln über deren Wirkung wir im Alltag nicht so viel nachdenken. „Man“ sagt das halt so.

Jedoch wie wirken die Worte eigentlich? Welche Unterschiede gibt es in der Wortwahl und zu welchen Handlungen bringen uns diese Worte, also unser Text im Kopf? Unsere Worte? Darüber machen wir uns nur wenig Gedanken.

Ein Beispiel:

Was glauben Sie welche Handlung folgt auf die Aussage: „Ich will unbedingt in den Urlaub fahren, aber ich habe so viel Arbeit!“ Fährt diese Person weg oder bleibt sie da?

Im Vergleich zu: „Ich habe so viel Arbeit, aber ich will unbedingt in den Urlaub fahren!“ Was wird diese Person wohl machen?

Im Grunde sagen beide Sätze dasselbe aus, jedoch nicht ganz. Die Chance, dass die zweite Person wirklich mal weg fährt, ist bedeutend größer, als dass die erste Person fährt.

Ein weiteres Beispiel:

Welchen Text im Kopf gönnen wir uns selbst? Würden wir das genauso auch einem besten Freund oder Freundin sagen? „Man, ich bin so blöd, nun habe ich das schon wieder falsch gemacht!“ Nein, einem guten Freund würden wir vielleicht eher sagen: „Ja, das ist jetzt schiefgegangen aber das nächste Mal klappt es sicher!“

Worte bestimmen unsere Handlungen.

Wie wirken diese Worte auf unsere Emotionen und auf die kommenden Handlungen? Auch hier besteht ein signifikanter Unterschied. Im ersten Fall folgt möglicherweise gar keine Handlung; im 2. Fall eher eine Überlegung, was das nächste Mal besser laufen kann, was man verändern kann. Die Verurteilung seiner Selbst fällt vermutlich auch geringer aus.

Die beliebte Frage: Wer ist schuld?

Sehr eindrücklich wird dieser Unterschied auch spürbar, wenn es darum geht, eine Situation, die schief gelaufen ist, in Zukunft zu verbessern. Meist geht es sehr schnell darum „Wer ist schuld?“.

Hat man dann einen „Schuldigen“ gefunden ist die Sache ganz einfach: dieser oder jener oder auch ich selbst bin „schuld“. Und nun? – Folgt meist nichts… Es gibt nichts zu Tun und nichts zu Verändern!

Worte bestimmen wer schuld ist.

Im Gegensatz dazu, können die Fragen wichtig sein:

  • Wer trägt die Verantwortung für die Situation?
  • Trage ich sie vielleicht auch selbst?
  • Und wenn ich verantwortlich bin, was kann ich dann tun, um etwas zu verbessern?
  • Wofür bin ich zuständig, wofür jemand anders?
  • Wer hat die Fäden in der Hand?
  • Was ist nun der erste Schritt?

Was kann ich denn nun dazu tun?

Der Begriff der Verantwortung bringt uns eher ins Tun als die Suche nach “Schuldigen“. So gesehen ist es beruhigend zu wissen, dass jegliche Veränderung von uns Selbst ausgehen kann und wir von niemandem sonst abhängig sind.

Um etwas Neues in Leben zu holen, etwas zu verändern oder anders zu machen ist es nötig, uns von den Ausreden uns selbst gegenüber zu trennen, anstatt jemanden zu suchen, der schuld ist, dass es nicht klappt.

  • Sport? – Keine Zeit ich muss so viel arbeiten!
  • Ernährung umstellen? – Nein, das ist viel zu umständlich und zu teuer.
  • Job wechseln, der mir nicht gut tut? – Mich nimmt doch eh keiner mehr in meinem Alter!
Worte bringen uns ins Tun.

Hier besteht die Chance für uns selbst zu entscheiden, anstatt uns im vorhinein zu blockieren.

Wir können direkt heute anfangen! Abzunehmen, Sport zu treiben, den Job oder den Wohnort zu wechseln, was auch immer anders werden soll. Der beste Zeitpunkt ist jetzt.

Um den Worten, dem Text im Kopf und den daraus folgenden Handlungen auf die Spur zu kommen, ist Unterstützung sehr hilfreich.

Gastbeitrag von Gabriele Kofler




Lorbeer – Räucherwerk für einen klaren Verstand

Geschichte

Der griechische Sonnengott Apoll liebte die Nymphe Daphne. Doch sie erwiderte seine Liebe nicht. Als ihr seine Zudringlichkeit zuviel wurde, wandte sie sich an die anderen Götter. Diese verwandelten sie in einen Lorbeerbaum. Von nun an widmete sich Apoll dem Lorbeerbaum. Die Menschen der Antike huldigten dem Sonnengott Apoll seither mit dem Rauch des Lorbeers.

Schon allein in der Wärme der Sonnenstrahlen verströmt der Lorbeer seinen aromatischen Duft. Dieser Geruch verbreitet sich auch beim Räuchern.

Der Lorbeer trägt das Thema Selbsterkenntnis, inneres Wachstum und Visionen in sich. Über Tempel des Orakels von Delphi standen die Worte „Erkenne dich selbst“.

Noch heute gilt auch der Lorbeerkranz auch als Zeichen des Ruhmes einer Auszeichnung sowie des Friedens.

Wirkung beim Räuchern

Beim Räuchern beruhigt der Lorbeer den Intellekt, klärt den Geist und lässt Visionen aufsteigen. Ein klarer Verstand soll zu klaren Entscheidungen und konkretem Handeln verhelfen.

Verwendung im Alpenraum

Bei uns im Alpenraum wurde am Vorabend von Dreikönig am 6. Januar das Haus mit geweihtem Lorbeer geräuchert. Als Mittel gegen die Finsternis und als lichtbringedes Sonnenkraut. Denn der 6. Januar ist das Ende der Rauhnächte und somit das Ende der finsteren Zeit. Er schützte das Haus und verhalf zu prophetischen Träumen. Er stärkt die Tatkraft und die Ausdauer und hilft bei Wachstums- und Erkenntnisprozessen.

Der Rauch, sowie auch der heiße Wasserdampf mit Lorbeeröl klärt außerdem die Lunge, hilft Bakterien zu bekämpfen und reinigt die Atemwege von Verschleimungen, lässt wieder frei durchatmen. Eine Abkochung aus Lorbeerblättern kann auch gut für die Vernebelung im Zuge der Inhalationsmedizin verwendet werden.

Hildegard von Bingen schreibt, täglich ein Brot mit dem Pulver vermahlener Lorbeer Beeren heilt kranke Lungen. Das Öl aus den Früchten kann auch als Einreibemittel bei Problemen mit dem Bewegungsapparat verwendet werden.

Lorbeer als Gewürz

Die aromatischen Blätter des Lorbeer, passen wunderbar in Suppen und Eintöpfe aber auch zum Einlegen von Gurken, Heringen oder auch Gewürzessig. Ebenso stärkt er die Verdauung, den Appetit, hilft gegen Blähungen und lindert Frauenbeschwerden.

Gastbeitrag von Gabriele Kofler

www.geh-spuer.at

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Fragen über Fragen – und die Antworten?

Besonders bei schwierigen Fragen des Lebens sind wir gerne auf der Suche nach einfachen Antworten. Wir fragen unsere Freunde, unsere Familie, durchstöbern Google und Youtube oder plündern die Bibliothek. Wenn wir gar nicht weiterkommen, fragen wir Fachleute und Experten. Schlußendlich können uns andere jedoch nicht die Antwort auf Fragen zu unserem Leben geben. Denn diese liegt in uns selbst. Schon Sokrates war überzeugt davon, dass Fragen sehr wichtig sind: Nämlich um durch Einkehr und Innenschau zur Selbsterkenntnis zu kommen.

Dementsprechend sind Patienten, die meine Praxis aufsuchen, anfangs manchmal geschockt. Denn sie wollen doch nur eine einfache Antwort.

  • Was kann ich tun um mein Übergewicht loszuwerden?
  • Wie kann ich leicht und einfach das Rauchen aufgeben?
  • Wie kann ich meinen Stress bewältigen?
  • Was kann ich gegen meine Schlafstörungen tun?
  • Was kann ich tun, um glücklich, gesund, entspannt,… zu werden?

Natürlich gibt es dazu Patentrezepte. Und Leitlinien, nach denen Patienten in Schubladen zu kategorisieren und zu behandeln sind. Aber führt das zum erwünschten Erfolg?

Gewichtsprobleme - Fragen über Fragen

Wohl kaum, denn jeder Mensch ist einzigartig und verschieden und es gibt nicht die Therapie. Denken Sie nur an Gewichtsprobleme. Natürlich: „Iss weniger und beweg dich mehr“ scheint die Lösung zu sein, die auf der Hand liegt.

  • Aber warum isst derjenige denn mehr, als ihm gut tut?
  • Warum bewegt er sich zu wenig?
  • Welcher Wunsch steckt dahinter?
  • Was soll das Essen denn eigentlich bringen?
  • Entspannung? Belohnung? Beschäftigung statt Langeweile? Genuss?

Ohne unzensierte Innenschau und Selbsterkenntnis verpuffen alle wohlgemeinten Ratschläge im Nichts. Selbstverständlich ist es wichtig, die passende Ernährungsform zu finden, ein gutes Maß an Bewegung ins Leben zu bringen, Mangelzustände auszugleichen. Aber gleichzeitig muss der Blick auch auf die Hintergründe gerichtet werden, die uns Gewichtsprobleme, die uns krank, unglücklich, gestresst machen. Und damit wird Heilung nachhaltig.

Wer auf diese Weise seine Probleme löst, ist nicht mehr angewiesen auf sogenanntes Expertentum. Man trifft auf den inneren Arzt in sich selbst und beginnt die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Diese Freiheit ist für viele von uns ungewohnt, leben wir doch ein Leben, das von Normen, Regeln und Vorschriften geprägt ist. Aber sie birgt ein Potential in sich, dass sich weit über die medizinische Komponente hinaus erstreckt.

Fragen über Fragen - Freiheit durch Selbstverantwortung

Die Antworten wie ein gutes, zufriedenes, selbstbestimmtes Leben gelingen kann, liegen in uns selbst. Wagen Sie sich doch mal an ein paar einfache Fragen heran, die jeden betreffen. Sie stammen aus einem meiner Lieblingsbücher: „Fragebogen“ von Max Frisch. Es ist 1972 erstmals bei Suhrkamp erschienen und besteht ausschliesslich aus zeitlosen Fragen, die auf 11 Fragebogen aufgeteilt sind. Diese drehen sich um die Themen Erhaltung des Menschengeschlechts, Ehe, Frauen, Hoffnung, Humor, Geld, Freundschaft, Vatersein, Heimat, Eigentum und Tod. Die Antworten bleiben dem Leser überlassen – was die Lektüre so unwiderstehlich macht.

Einige ausgewählte Fragen:

  • Wem wären sie lieber nie begegnet?
  • Wären Sie gerne als Kind anderer Eltern, auf einem anderen Kontinent oder in einem anderen Land geboren worden?
  • Wenn Sie die Macht hätten zu befehlen, würden Sie auch etwas anordnen, das gegen den Willen der Mehrheit wäre?
  • Was meinen Sie, nimmt man Ihnen übel?
  • Gesetzt den Fall, Sie haben noch nie einen Menschen umgebracht: Wie erklären Sie sich, dass es noch nie dazu gekommen ist?
  • Hätten Sie von sich selbst aus die Ehe erfunden?
  • Wann macht Sie die Ehe eher nervös:
    • im Alltag?
    • auf Reisen?
    • wenn sie allein sind?
    • in Gesellschaft?
    • unter vier Augen?
    • abend?
    • morgens?
  • Meinen Sie erraten zu können, wie Ihr derzeitiger Partner die obigen Fragen beantwortet hätte?
  • Möchten Sie, dass Ihr Partner weiss, wie sie die obigen Fragen beantwortet haben?
  • Tun Ihnen Frauen leid? Warum? Warum nicht?
  • Was bezeichnen Sie als männlich?
  • Möchten Sie Ihre Frau/Ihr Mann sein?
  • Hoffen Sie, angesichts der derzeitigen Weltlage:
    • auf die Vernunft?
    • auf ein Wunder?
    • dass es weitergeht wie bisher?
  • Was erhoffen Sie sich vom Reisen?
  • Wenn Sie jemanden mit einer unheilbaren Krankheit kennen: Machen sie ihm dann trotzdem Hoffnung?
  • Was erwarten Sie im umgekehrten Fall?
  • Wenn Sie alles Lachen abziehen, das auf Kosten von Dritten geht: Finden Sie, dass Sie oft Humor haben?
  • Wenn Sie einen Menschen in der Badehose treffen und nichts von seinen Lebensverhältnissen wissen: Woran erkennen Sie nach einer Unterhaltung trotzdem, dass er reich ist?
  • Haben Sie schon einmal gestohlen?
    • Bargeld?
    • Gegenstände (ein Handtuch im Hotel, Blumen aus einem fremden Garten, Kugelschreiber,…)
    • eine Idee?
  • Was tun Sie für Geld nicht?
  • Erleben Sie einen Hund als Eigentum?
  • Mögen Sie Einzäunungen?
  • Wogegen sind Sie nicht versichert?
  • Worauf könnten Sie eher verzichten?
    • auf Heimat?
    • auf Vaterland?
    • auf die Fremde?
  • Was macht Sie heimatlos?
    • Arbeitslosigkeit?
    • Vertreibung aus politischen Gründen?
    • Karriere in der Fremde?
    • dass Sie in zunehmendem Maße anders denken, als die Menschen die den gleichen Bezirk als Heimat bezeichnen, wie Sie?
  • Haben Sie eine zweite Heimat?
  • Könnten Sie sich auch eine dritte oder vierte Heimat vorstellen oder bliebe es dann doch wieder bei der ersten?

Und zuletzt: Welche Frage sollte noch gestellt werden? War etwas dabei, dass Sie ins Nachdenken gebracht hat?

Fragen des Lebens - Sie sind der Experte!

Wenn Sie Antworten auf Fragen des Lebens suchen, stellen Sie die richtigen Fragen. Wenn Sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, und vor lauter unterschiedlichen Antworten schon ganz verwirrt sind, lassen Sie sich helfen. Psychologen und auch gute Ärzte sind Experten für Fragen und hoffentlich auch fürs Zuhören. Der Experte für Ihr gutes Leben sind Sie selbst.

Buchempfehlungen

Mein Kurs „Die Lebenswerkstatt – Das Handwerkszeug für ein gutes Leben“, der sich wie ein Leitfaden durch meine Arbeit zieht, wird in Kürze nun auch online verfügbar sein. Er ist eine Fundgrube an Fragen mit explosiver Wirkung auf die Selbsterkenntnis und und entfesselt das innere Potential. Eine bessere Gesundheit? Beruflicher Erfolg? Glückliche Beziehungen? All das ist möglich, wenn Sie auf die Stimme tief in Ihrem Inneren hören.




Kunsttherapie – Malen mit Aquarellfarben

Kunsttherapie bringt den Menschen auf verschiedenen Ebenen mit sich selbst in Kontakt. Die sinnliche Komponente erlebt der Gestaltende z.B. mit Ton in den Händen, den er als kalt, weich, fest, spröde, lustvoll, ekelhaft, glitschig, seidig empfinden kann. Farben können als warm oder kalt, zart oder grell, belebend oder beruhigend, schön oder hässlich wahrgenommen werden. Das Erfahren mit allen Sinnen löst Reaktionen aus, die den Gestaltenden mit sich selbst konfrontieren.

Vielleicht wird ein Stein als hart und unnachgiebig empfunden, was bei manchem Wut auslösen kann, bei anderen ein Gefühl von Sicherheit. Körperliche Reaktionen folgen, die Muskelspannung mag sich verändern, die Atmung, der Herzschlag. Erinnerungen und Gedanken die mit dem Gefühl verbunden werden können auftauchen. Es entsteht eine innere Bewegtheit, die durch die Gestaltung wieder ihren Ausdruck findet.

Kunsttherapie - Arbeiten mit Ton

So kann aus einem weichen, warmen Stück Ton das Gefühl der Geborgenheit entstehen: Die Hände formen eine Höhle. Erinnerungen an Situationen, in denen man sich geborgen fühlte tauchen auf. Der Gestaltende modelliert eine Figur und setzt sie in die Geborgenheit der Höhle. Während er sich selbst jedoch in die Höhle hineinversetzt, merkt er, dass er sich eingeengt fühlt. Im weiteren Gestaltungsprozess wird die Höhle zu einer Schale erweitert. Diese vereint die Geborgenheit und die Möglichkeit nach Freiheit und Raum.

Kunsttherapie - Schale

So wird der künstlerische Prozess zu einem bildlichen Probehandeln, um einen Kompromiss zwischen den widerstreitenden Kräften zu finden. Unbewusste Impulse, Wünsche und Sehnsüchte werden bewusst und damit zugänglich gemacht und integriert. Lösungen können gefunden, Ressourcen entdeckt, die Selbst- und Fremdwahrnehmung verbessert werden.

Kunsttherapie Übung Nass-in-Nass Malen

Wasser und Farbe entwickeln im Zusammenspiel Bewegungen und Formen ohne Grenzen. Dies ist eine wunderbare Übung zum Träumen und Fließen lassen.

Material:

  • Wasser- oder Aquarellfarben
  • dickes, saugfähiges eventuell grob gekörntes Papier (Aquarellpapier)
  • eine Wanne oder ein großes Waschbecken, in dem man das Papier einweichen kann
  • verschiedene Haar- und Borstenpinsel
  • nicht saugende Malunterlage zum Schutz des Arbeitstisches (z.B. ein Stück Plastiktischdecke)
Kunsttherapie - Malen mit Wasserfarben

Verlauf:

Das Aquarellpapier wird einige Minuten in Wasser eingeweicht. Dann hebt man es hoch und lässt es abtropfen. Dann auf der Malunterlage platzieren.

Nun kann mit dem Malen begonnen werden. Man tupft, streicht, kleckst mit verschiedenen Pinseln auf dem feuchten Untergrund. Es entstehen immer wieder neue Formen und Farbbewegungen. Farben können ineinander laufen und sich vermischen.

Kunsttherapie - Farbverlauf

Wenn Sie zufrieden sind mit dem Ergebnis, lassen Sie ihr Werk trocknen. Wenn Sie möchten, geben Sie ihm einen Titel und reflektieren Sie schriftlich, was Ihnen beim Malen durch den Kopf gegangen ist, welche Gefühle aufgetaucht sind – dadurch wird das Erlebnis noch intensiver. Malen Sie mit Ihrem Partner oder mit Freunden und tauschen Sie sich im Anschluss daran aus. Sie werden überrascht sein, wie viel neue Facetten sich über das Medium der kreativen Gestaltung an Menschen, die Sie kennen, finden lassen.

Vielleicht möchten Sie regelmäßig malen und so eine Art Tagebuch in Form einer Bildmappe führen. Oder es findet ein besonders inspirierendes Bild den Weg an die Wand über Ihrem Schreibtisch. Kleinformatige Nass-in-Nass Malereien sind auch ganz außergewöhnliche Grußkarten.

Wenn die Scheu groß ist, sich ans erste spielerische Malen heranzuwagen, begleiten wir Sie gerne. Wir bieten Kunsttherapie in Einzelsitzungen und als Gruppenabende an.

Literaturempfehlungen

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Widerstand für Selbstschutz und Entschleunigung

Widerstand ist eine der genialsten Fähigkeiten, die wir von einem Esel lernen können.

Die erste Reaktion, wenn wir in einer bestimmten Situation auf Widerstand stoßen, könnte sein:

„Warum willst du das jetzt nicht!“

„Stell dich nicht so an!“

„Wie kann man nur so stur sein!“

Möglicherweise erzeugt dieser Widerstand auch Wut oder Ärger bei demjenigen, der auf diesen Widerstand trifft.

Dieser Ärger kann zwei verschiedene Richtungen nehmen. Entweder wird die Schuld bei einem Selbst gesucht oder auch beim Gegenüber, ich werte ihn ab und disqualifiziere ihn als unfähig oder stur.

Sehr leicht enden Diskussionen dieser Art in einer Patt-Situation ohne Ergebnis, in gegenseitigen Vorwürfen, ohne dass der jeweils Andere eine Ahnung davon bekommt, worum es dem Gegenüber wirklich geht.

Doch es ist hilfreich zu wissen:

Widerstand dient dem Selbstschutz und der Entschleunigung!

Es ist nicht möglich, einfach so schnell wie möglich zur Tagesordnung über zu gehen. Es braucht nun Zeit, also entsteht automatisch eine Entschleunigung.

Wichtig ist, sich mit dem Thema zu beschäftigen, herauszufinden, welche Hürden zu nehmen sind, was jeder zu einem guten Gelingen beitragen kann und was die betroffenen Parteien hindert zuzustimmen.

Ohne sich auf das Gegenüber einzulassen klappt das nicht. Dazu muss man Zuhören auf allen Ebenen.

Widerstand oder sich auf den anderen einlassen?
Bild von Clyde Verhine auf Pixabay

Esel als Coachingpartner?

Widerstand entsteht durch die eigene Unsicherheit, Hilflosigkeit oder auch Überforderung. Ich bin gezwungen mich zu schützen. Widerstand zu leisten!

Bei der Arbeit mit unseren Eseln im Coaching lässt sich das sehr gut erleben und auch den Umgang mit diesem Widerstand lernen.

Widerstand beim Esel: Sturer Esel oder Eselsgeduld?
Bild von Patrizia08 auf Pixabay

Sind wir mit einem Esel auf dem Weg, kann es sehr gut sein, dass er einfach stehen bleibt. Sofort ist in unseren Köpfen das Bild vom sturen Esel. Dafür sind sie ja schließlich bekannt! Esel sind aber genauso bekannt für ihre Geduld. Die berühmte „Eselsgeduld.“

Und ebendiese Geduld entschleunigt die Situation, wir brauchen Zeit um herauszufinden, was den Esel dazu bewegt, sich nicht mehr weiter zu bewegen. Am Führstrick zu zerren oder ihn anzubrüllen funktioniert nicht. Auch einen Anzug anzuziehen, um damit den Esel zu beeindrucken und zum Weitergehen zu bewegen, wird kaum von Erfolg gekrönt sein.

Widerstand überwinden: Verlockern statt schimpfen!
Bild von Peter Olsen auf Pixabay

Widerstand – Was tun?

Es ist wichtig, sich die richtigen Fragen zu stellen.

  • Was hindert den Esel weiter zu gehen?
  • Was kann ich dazu beitragen, dass er weitergeht?
  • Weiß ich selbst ganz sicher wohin ich will?
  • Erwarte ich zu viel?
  • Hat er Angst?
  • Was nimmt er wahr?
  • Vertraut mir der Esel?
Esel Baby führen - Widerstand überwinden
Bild von JacLou DL auf Pixabay

Das Resultat? Widerstand gelöst!

Ich muss herausfinden, was hinter dem Widerstand steckt. Und genau das ist ganz einfach auf unseren Alltag und den Umgang mit unseren Mitmenschen, beruflich wie auch privat, übertragbar. Mit einem Esel als Partner lässt sich dies beim Coaching lernen. Es geht einem womöglich ein Licht auf, wie man gemeinsam wieder in Bewegung kommt und der Widerstand aufgehoben werden kann.

Esel entspannt im Sandbad
Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Gastbeitrag von Gabriele Kofler

Buchen Sie hier Ihr Coaching in der Natur mit Esel!