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Gesichtsmasken: Zum Nutzen und Schaden

Gesichtsbedeckungen in allen erdenklichen Varianten werden derzeit weltweit als Schutz vor Übertragung und Ansteckung mit dem Coronavirus gehandelt. Zuverlässige wissenschaftliche Beweise sucht man vergeblich, wie auch die Europäische Gesundheitsbehörde zugeben muss [24]. Nachteile gibt es jedoch sowohl physiologisch wie auch psychologisch.

Baruch Vainshelboim fasst in seinem Artikel „Facemasks in the COVID-19 era: A health hypothesis” die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Tragen von Gesichtsmasken in der COVID-19-Ära umfassend zusammen und liefert damit wichtige Informationen für die öffentliche Gesundheit und die Entscheidungsfindung [1].

Gesichtsmasken als nicht-pharmazeutische Intervention sollen eine Atembarriere bieten, die eine Verringerung der Übertragung von Krankheitserregern über die Atemwege bewirken soll [2]. Hierfür werden sowohl medizinische Masken, etwa die in Österreich gerade geforderten FFP-2 Masken [6] oder OP-Masken als auch einfache Mund-Nasen-Bedeckungen wie Schals oder selbstgenähte Masken aus unterschiedlichsten Materialien (Seide, Gaze, Baumwolle, Kunststoffe, etc.) verwendet.

FFP-2 Masken wurden für den Zweck entwickelt, die Belastung durch schädliche Partikel aus der Umgebung, wie Staub oder Insektenschutzmittel, zu verringern. Dafür müssen sie jedoch dicht anliegen. OP-Masken sitzen hingegen locker und bieten so nur Schutz vor Körperflüssigkeiten (Speichel), die vom Träger in die sterile Umgebung abgegeben werden könnten (husten, niesen) [3].

SARS-CoV-2 betrifft vor allem die Atemwege und kann durch Komplikationen wie dem akuten Atemnotsyndrom zum Tode führen [4]. Es ist jedoch nicht klar, wie man auf die Idee kam, Gesichtsmasken als Schutz vor SARS-CoV-2 einzuführen, da sie die Atmung einschränken, Hypoxämie (Sauerstoffmangel) und Hyperkapnie (erhöhter Kohlendioxidgehalt im Blut) verursachen und das Risiko für Atemwegserkrankungen, Selbstkontamination und die Verschlimmerung bereits bestehender chronischer Erkrankungen erhöhen [3], [5].

Die Therapie mit sauerstoffangereicherter Luft ist hingegen als Behandlungsmethode bei akuten und chronischen Atemwegserkrankungen altbekannt und bewährt. [6]. Auch Krankenhauspatienten mit COVID-19 werden mit Sauerstoff beatmet [7].

Obwohl mehrere Länder das Tragen einer Gesichtsmaske im Gesundheitswesen und in öffentlichen Bereichen vorgeschrieben haben, fehlen wissenschaftliche Beweise für ihre Wirksamkeit bei der Verringerung der Morbidität oder Mortalität im Zusammenhang mit Infektions- oder Viruserkrankungen [5], [8].

Es liegt also nahe anzunehmen, dass:

  1. das Tragen von Gesichtsmasken in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit problematisch ist,
  2. sie nicht in der Lage sind, die Übertragung von Mensch zu Mensch zu verringern,
  3. das Tragen physiologische und psychologische Nachteile hat, sowie die langfristigen Folgen des Tragens von Gesichtsmasken als gesundheitsschädlich eingestuft werden müssen.
Gesichtsmasken bei Kindern

Atmen ist eine der wichtigsten Grundfunktionen des Körpers, um das Leben und die Gesundheit zu erhalten. Die Atmung dient auch zur Reinigung von Stoffwechselnebenprodukten. Ein akuter Mangel an Sauerstoff und ein erhöhter Kohlendioxidspiegel kann bereits binnen weniger Minuten zum Tode führen [9].

Doch bereits eine leichte bis mittelschwere Verschiebung dieser Werte, wie sie etwa beim Tragen von Gesichtsmasken entsteht, führt zu einem anaeroben Energiestoffwechsel, einer Erhöhung des Säuregehalts der Zellen und des Blutes, zu oxidativem Stress, chronischen Entzündungen, Immunsuppression und einer allgemeinen Verschlechterung der Gesundheit [10].

Zu Bedenken sind auch die Größenverhältnisse. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Virus 1000-mal kleiner als der Fadendurchmesser der Masken und kann daher problemlos passieren [11]. Fraglich ist auch die Filtrationsrate der jeweiligen Masken, die zwar bei FFP-2 Masken relativ hoch ist, allerdings nur, wenn sie absolut dicht anliegen, was ich im Alltag bisher bei niemandem beobachten konnte.

Eine randomisierte kontrollierte Studie mit 246 Teilnehmern sollte überprüfen, ob es einen Unterschied bei der Übertragung von Viren (einschließlich Coronaviren) zwischen dem  dem Tragen einer chirurgischen Gesichtsmaske und einer FFP-2-Maske gab. Bei den symptomatischen Personen (mit Fieber, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen) gab es keine Unterschiede; bei den asymptomatischen Personen wurden weder bei den Maskenträgern noch bei den Testpersonen ohne Maske Viren in den Aerosolen festgestellt. Dies deutet auch darauf hin, dass Asymptomatische niemanden anstecken [12].

Neben einer Reihe von Metaanalysen, die diese Ergebnisse weiter bestätigen, gab die WHO wiederholt bekannt, dass derzeit keine direkten Beweise aus Studien zu COVID-19 für die Wirksamkeit von Gesichtsmasken bei gesunden Menschen in einem „community setting“ (Alltagssituation) vorliegen. Eventuelle Schäden und Risiken durch das Tragen sind jedoch nachweisbar, beispielsweise Dermatitis, Akne und psychische Beschwerden. Besonders gefährdet sind Menschen mit psychischen Problemen, Entwicklungsstörungen, Hörproblemen, Kinder, Patienten mit Atemwegserkrankungen [3]. Häufiges Berühren mit verschmutzen Händen, ein zu seltener Wechsel, auch wenn die Maske bereits nass oder verschmutzt ist schränken die Wirkung weiter ein.

Zusammengefasst nun die möglichen Auswirkungen des Tragens einer Gesichtsmaske [1]:

Physiologische Wirkungen:

  • Hypoxämie
  • Hyperkapnie
  • Kurzatmigkeit
  • Erhöhte Laktatwerte
  • Abnahme des PH-Wertes
  • Azidose
  • Toxizität
  • Entzündung
  • Selbstkontamination
  • Erhöhung des Stresshormonprofils
  • Erhöhte Muskelspannung
  • Immunsuppression

Psychologische Wirkungen:

  • Aktivieren der Stressreaktion (Kampf-, Fluchtreaktion)
  • Chronischer Stress
  • Angst
  • Depression
  • Stimmungsschwankungen
  • Schlaflosigkeit
  • Müdigkeit
  • Beeinträchtigte kognitive Leistung

Gesundheitliche Folgen:

  • Erhöhte Anfälligkeit für Virus- und Infektionskrankheiten
  • Kopfschmerzen
  • Hypertonie
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krebs
  • Diabetes
  • Alzheimer
  • Verschlechterung bestehender Erkrankungen
  • Beschleunigte Alterung
  • Vorzeitige Mortalität
Gesichtsmasken und soziale Interaktion

Psychologisch gesehen hat das Tragen von Gesichtsmasken grundsätzlich negative Auswirkungen auf den Träger und sein Gegenüber. Einzigartigkeit und Identität sowie normale soziale Kontakte werden durch die Vermummung empfindlich gestört [13]. Soziale Kontakte sind Grundbedürfnisse des Menschen und deren Fehlen ist mit einer schlechten psychischen und physischen Gesundheit assoziiert [14]. Eine Metaanalyse von 91 Studien mit insgesamt etwa 400.000 Personen zeigte ein um 13% erhöhtes Mortalitätsrisiko bei Personen mit geringen sozialen Kontakten [15].

Eine weitere Metaanalyse von 148 prospektiven Studien mit über 300.000 Teilnehmern ergab, dass schlechte soziale Beziehungen, soziale Isolation und Einsamkeit mit einem um 50% erhöhten Sterblichkeitsrisiko verbunden waren. Diese Ergebnisse waren über Alter, Geschlecht, anfänglichen Gesundheitszustand, Todesursache und Nachbeobachtungszeiträume hinweg konsistent [16]. Eine weitere großangelegte Studie ergab, dass beeinträchtigte soziale Beziehungen mit einem erhöhten Risiko für die Gesamtmortalität, für Depressionen, Selbstmord aufgrund von Angst, Krebs und allgemeine körperliche Erkrankungen verbunden waren [14].

Durch die Sauerstoffunterversorgung und die Kohlendioxidüberversorgung wird die normale körperliche Homöostase ständig gestört. Dies aktiviert die „Kampf- oder Fluchtreaktion“, eine überlebenswichtige Stressreaktion im menschlichen Körper [17], [18]. Der akute Stress mobilisiert das Nervensystem, das endokrine und kardiovaskuläre System und das Immunsystem. Das limbische System wird angekurbelt, die Stresshormone Adrenalin, Neuroadrenalin und Cortisol werden freigesetzt, der Blutfluss wird umverteilt (Vasodilatation peripherer Blutgefäße und Vasokonstriktion viszeraler Blutgefäße) und das Immunsystem beginnt zu arbeiten (Sekretion von Makrophagen und natürlichen Killerzellen) [19], [20]. Die Begegnung mit Menschen, die Gesichtsmasken tragen, aktiviert Angst und Stress, was in lebensbedrohlichen Situationen auch von immenser Bedeutung ist. Kurzer, akuter Stress wirkt positiv auf das Immunsystem. Langanhaltender, chronischer Stress hingegen überfordert den Körper und zieht langfristige, verheerende Schäden nach sich [19], [20]. Die zelluläre Sauerstoffunterversorgung ist auch ein typisches Geschehen bei der Entstehung und dem Verlauf von Krebserkrankungen, einer der weltweit häufigsten Todesursache [21].

Chronischer Stress, gepaart mit der maskenbedingten Sauerstoffunterversorgung und Kohlendioxidüberversorgung kann zu Kopfschmerzen, Müdigkeit, Magenproblemen, Muskelverspannungen, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit und beschleunigter Alterung führen. Gesundheitsprobleme wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Alzheimer, Angstzustände und Depressionen können entstehen oder sich verschlechtern [19], [20].

Diese Ergebnisse einer Studie in Kansas deuten sogar darauf hin, dass die Verwendung von Gesichtsmasken bei der COVID-19-Pandemie entgegen ihrem Zweck zu einer Erhöhung der Todesrate beigetragen hat, was die Maskenpflicht zu einer höchst fragwürdigen epidemiologischen Intervention macht [27]. Die Datenlage zeigt, dass in Kansas im Sommer 2020 die Bezirke mit Maskenmandat eine signifikant höhere Todesfallrate im Vergleich zu Bezirken ohne Maskenmandat hatten, mit einem relativen Risiko von 1,85 [1,51-2,10] für den Tod mit COVID-19 [27].

Globale Schätzungen im Hinblick auf psychische Gesundheit zeigen, dass COVID-19 aufgrund von Quarantäne, Lockdowns, Arbeitslosigkeit, wirtschaftlichen Problemen, sozialer Isolation, Gewalt und Selbstmord zu einer Katastrophe werden wird [22], [23].

Fazit

Die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse stellen die Sicherheit und Wirksamkeit des Tragens einer Gesichtsmaske als vorbeugende Maßnahme für COVID-19 in Frage. Die Daten legen nahe, dass sowohl medizinische als auch nichtmedizinische Gesichtsmasken unwirksam sind, um die Übertragung von Virus- und Infektionskrankheiten COVID-19 von Mensch zu Mensch zu verhindern.

Hingegen hat das Tragen von Gesichtsmasken erhebliche nachteilige physiologische und psychologische Auswirkungen. Dazu gehören Hypoxie, Hyperkapnie, Atemnot, Übersäuerung und Toxizität, Aktivierung von Stressreaktionen, Immunsuppression, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Abnahme der kognitiven Leistung, Anfälligkeit für Virus- und Infektionskrankheiten, chronischer Stress, Angstzustände und Depression. Langzeitfolgen des Tragens einer Gesichtsmaske können zu einer Verschlechterung der Gesundheit führen, zur Entwicklung und zum Fortschreiten chronischer Krankheiten sowie zu einem frühzeitigen Tod.

Regierungen, politische Entscheidungsträger und Gesundheitsorganisationen sollten beim Tragen von Gesichtsmasken einen wissenschaftlich fundierten Ansatz verfolgen, wenn letzteres als vorbeugende Maßnahme für die öffentliche Gesundheit angesehen wird [1].

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit warnt deshalb [25]:

„Für den privaten Gebrauch empfehlen wir keine Atemschutzmasken. Auch in der aktuellen Situation mit der Ausbreitung der neuen Virusvarianten empfehlen wir momentan für den privaten Gebrauch keine Atemschutzmasken, wie beispielsweise FFP2-Masken. Atemschutzmasken wurden zum Schutz vor Feinstaub bei bestimmten Arbeiten entwickelt und sind beispielsweise für Pflegekräfte nur bei bestimmten, besonders riskanten Eingriffen empfohlen. Bei Atemschutzmasken, wie FFP2-Masken, ist die Zuverlässigkeit schwer zu gewährleisten, da unter anderem die Handhabung und das korrekte Tragen der Atemschutzmasken Schwierigkeiten darstellen.“

Der Artikel ist erschienen im Magazin von Plattform Respekt:

Quellenangaben:

  1. Vainshelboim B. (2021). Facemasks in the COVID-19 era: A health hypothesis. Medical hypotheses, 146, 110411.
  2. Fisher E.M., Noti J.D., Lindsley W.G., Blachere F.M., Shaffer R.E. Validation and application of models to predict facemask influenza contamination in healthcare settings. Risk Anal. 2014;34:1423–1434.
  3. World Health Organization. Advice on the use of masks in the context of COVID-19. Geneva, Switzerland; 2020.
  4. Richardson S., Hirsch J.S., Narasimhan M., Crawford J.M., McGinn T., Davidson K.W. Presenting Characteristics, Comorbidities, and Outcomes Among 5700 Patients Hospitalized With COVID-19 in the New York City Area. JAMA. 2020.
  5. World Health Organization. Advice on the use of masks in the community, during home care and in health care settings in the context of the novel coronavirus (2019-nCoV) outbreak. Geneva, Switzerland; 2020.
  6. Sperlich B., Zinner C., Hauser A., Holmberg H.C., Wegrzyk J. The Impact of Hyperoxia on Human Performance and Recovery. Sports Med. 2017;47:429–438.
  7. Wiersinga W.J., Rhodes A., Cheng A.C., Peacock S.J., Prescott H.C. Pathophysiology, Transmission, Diagnosis, and Treatment of Coronavirus Disease 2019 (COVID-19): A Review. JAMA. 2020.
  8. MacIntyre C.R., Seale H., Dung T.C., Hien N.T., Nga P.T., Chughtai A.A. A cluster randomised trial of cloth masks compared with medical masks in healthcare workers. BMJ open. 2015;5.
  9. Kleinman M.E., Goldberger Z.D., Rea T., Swor R.A., Bobrow B.J., Brennan E.E. American Heart Association Focused Update on Adult Basic Life Support and Cardiopulmonary Resuscitation Quality: An Update to the American Heart Association Guidelines for Cardiopulmonary Resuscitation and Emergency Cardiovascular Care. Circulation. 2018;137:e7–e13.
  10. Chandrasekaran B., Fernandes S. “Exercise with facemask; Are we handling a devil’s sword?” – A physiological hypothesis. Med Hypotheses. 2020;144.
  11. Konda A., Prakash A., Moss G.A., Schmoldt M., Grant G.D., Guha S. Aerosol Filtration Efficiency of Common Fabrics Used in Respiratory Cloth Masks. ACS Nano. 2020;14:6339–6347.
  12. Leung N.H.L., Chu D.K.W., Shiu E.Y.C., Chan K.H., McDevitt J.J., Hau B.J.P. Respiratory virus shedding in exhaled breath and efficacy of face masks. Nat Med. 2020;26:676–680.
  13. Haslam N. Dehumanization: an integrative review. Pers Soc Psychol Rev. 2006;10:252–264.
  14. Leigh-Hunt N., Bagguley D., Bash K., Turner V., Turnbull S., Valtorta N. An overview of systematic reviews on the public health consequences of social isolation and loneliness. Public Health. 2017;152:157–171.
  15. Shor E., Roelfs D.J. Social contact frequency and all-cause mortality: a meta-analysis and meta-regression. Soc Sci Med. 2015;128:76–86.
  16. Holt-Lunstad J., Smith T.B., Layton J.B. Social relationships and mortality risk: a meta-analytic review. PLoS Med. 2010;7.
  17. Farrell P.A., Joyner M.J., Caiozzo V.J. second edition. Lippncott Williams & Wilkins; Baltimore: 2012. ACSM’s Advanced Exercise Physiology.
  18. Kenney W.L., Wilmore J.H., Costill D.L. 5th ed. Human Kinetics; Champaign, IL: 2012. Physiology of sport and exercise.
  19. Schneiderman N., Ironson G., Siegel S.D. Stress and health: psychological, behavioral, and biological determinants. Annu Rev Clin Psychol. 2005;1:607–628.
  20. Thoits P.A. Stress and health: major findings and policy implications. J Health Soc Behav. 2010;51(Suppl):S41–S53.
  21. Ashcraft K.A., Warner A.B., Jones L.W., Dewhirst M.W. Exercise as Adjunct Therapy in Cancer. Semin Radiat Oncol. 2019;29:16–24.
  22. Galea S., Merchant R.M., Lurie N. The Mental Health Consequences of COVID-19 and Physical Distancing: The Need for Prevention and Early Intervention. JAMA Intern Med. 2020;180:817–818.
  23. Izaguirre-Torres D., Siche R. Covid-19 disease will cause a global catastrophe in terms of mental health: A hypothesis. Med Hypotheses. 2020;143
  24. European Centre for Disease Prevention and Control. Using face masks in the community: first update. 15 February 2021. ECDC: Stockholm; 2021.
  25. Bundesamt für Gesundheit CH: Coronavirus und Masken. https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/masken.html 11.3.2021
  26. Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz A: Coronavirus – Rechtliches. https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus—Rechtliches.html 11.3.2021
  27. Zacharias Fögen. Facemasks and COVID-19 case fatality rate. Authorea. March 05, 2021.



Zum Jahreswechsel

Liebe Leser,

wieder schliesst sich der Kreis und wir beginnen eine neue Runde um unseren strahlenden Sonnenstern, der sich inmitten der Galaxien dreht.

Atmen Sie ein, beruhigen Sie Ihren Herzschlag, hören Sie in sich hinein. Es kommt und geht so viel und doch – unter all dem liegt eine grosse Stille, herrscht Geräumigkeit, die alles im Gleichgewicht hält.

In diesen Zeiten des Wandels bin ich zutieftst dankbar für meine Familie, meine Freunde und die vielen Menschen aus aller Welt, die ich in den letzten Monaten übers Schreiben kennengelernt habe, mit denen ich meine Hoffnung teilen konnte.

In unserer Geschichte gab es immer wieder Perioden persönlicher und kollektiver Schwierigkeiten. Doch ein klarer Verstand und ein gutes Herz vermögen Leiden zu lindern, helfen in Würde zu leben, die Schwierigkeiten auf dieser Welt mit Mitgefühl zu ertragen und mutig alles zu tun, um das Zerbrochene zu reparieren.

Krisen sind nicht das Ende der Geschichte. Sie sind ein Übergang in bessere Zeiten.

Sonnenwend, Weihnachten, Neujahr sind äußere Feierlichkeiten einer unaufhaltsamen Erneuerung. Es gibt immer Gras, das sich durch den Asphalt hindurch dem lebensspendenden Licht entgegenkämpft. Diese Lebenskraft tragen auch wir in uns.

Während in den Nachrichten die dunkelste Seite der Menschheit gezeigt wird, gibt es auch in jeder Sekunde unzählige Taten der Güte und der Liebe. Momente der Vertrauens, des Friedens, der Leichtigkeit. Atmen Sie noch einmal ein und erspüren Sie diese Seite der Wirklichkeit.

Selbst unsere grossen Probleme sind Teil eines Weges, auf dem wir aufgefordert sind, zu werden, was wir sein können: Menschen, die ihre Bestimmung erkannt haben und diese zum Segen für uns alle einsetzen.

Angst und Schrecken kann uns durch die Nachrichten packen. Aber wir sind nicht unsere Angst. Wir sind auch nicht das, was wir über die Welt denken. Und selbst unser Körper ist nur eine Hülle. Was verbleibt ist das Bewusstsein, das in diesen Körper hineingeboren wurde. Was werden wir mit diesem Bewusstsein machen? In welche Richtung soll der Tanz des Lebens gehen?

Erneuerung geschieht unaufhaltsam. Nehmen Sie sich Zeit auf Ihr Herz zu hören. Fühlen Sie die erneuernde Kraft des Frühlings, die in uns schlummert und darauf wartet hervorzubrechen. Nähren Sie den Keim des Lebens in dieser dunklen Wendezeit. Füllen Sie die Welt mit Liebe.

Ich schliesse meine Neujahrswünsche mit den Worten von Pablo Neruda:

Sie können alle Blumen pflücken, aber sie können den Frühling nicht aufhalten.

Pablo Neruda

Ihre Alexandra Streubel




Psychisch gesund durch die Krise kommen [15 Tipps]

“Die Coronavirus Pandemie ist der größte Schlag auf die psychische Gesundheit seit dem zweiten Weltkrieg.” sagt Adrian James, Präsident des Royal College of Psychiatrists.

Daten des National Health Service (UK) lassen darauf schliessen, dass in Grossbritannien bis zu 10 Millionen Menschen (darunter 1,5 Millionen Kinder) als direkte Folge der Coronavirus-Epidemie neue oder zusätzliche Unterstützung für die psychische Gesundheit benötigen werden. Es wird erwartet, dass etwa 1,3 Millionen Menschen, die zuvor keine psychischen Probleme hatten, eine Behandlung für Angstzustände und 1,8 Millionen für Depressionen benötigen.

Die Ursachen? Soziale Isolation, Quarantäne, Krankenhausaufenthalte, Angst vor einer Ansteckung, Sorge um Familienmitglieder, existenzielle Nöte um Arbeit, Einkommen, Wohnung, Zukunftsängste, Trauer. Etwa ein Fünftel der im Frühling beatmeten Intensivpatienten entwickelten eine posttraumatische Belastungsstörung.

Dieses Problem wird niemand wegimpfen können. Im Gegenteil, die Lage wird sich mit den zunehmend für alle spürbaren wirtschaftlichen Folgen noch verschärfen.

Psychisch gesund trotz Sorgen

Bereits vor der Pandemie war die psychologische Versorgung in Österreich erschreckend. Wartezeiten von 3 bis 6 Monaten für einen Ersttermin sind keine Seltenheit. Klinisch-psychologische Behandlung wird noch immer nicht von den Krankenkassen unterstützt. Wer nicht ausgesprochen gut privat versichert ist, muss selbst in die Tasche greifen. Wenn Sie etwas dafür tun möchten, dass sich diese prekäre Lage verbessert, unterzeichnen Sie die Petition für eine bessere Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen:

Hier gehts zu Petition…

Nehmen Sie psychische Probleme wie Angst und Depression so ernst wie körperliche Probleme. Wird das ignoriert, sind letztere oft die Folge.

Diese Pandemie ist eine stressbeladene Zeit, mit der wir alle zu kämpfen haben. Für jeden zehnten Menschen auf dieser Welt, der mit einer psychischen Störung lebt, ist die Situation noch schwieriger.

Hier finden Sie einige einfache Möglichkeiten, die vielen dabei helfen, psychisch besser durch die Krise zu kommen:

Psychisch gesund

Tipps für die psychische Gesundheit

Überlegen Sie, wie Sie sich mit anderen verbinden können: Halten Sie zumindest per Telefon und Internet Kontakt zu Familie und Freunden. Das ist kein Ersatz für ein wirkliches Zusammensein, hilft aber die Isolation zu überbrücken.


Unterstützen Sie andere: Überlegen Sie, wie Sie jemandem helfen können. Nicht nur der, der die Hilfeleistung annimmt, sondern auch der, der sie gibt, profitiert davon. Man wird wieder handlungsfähig, kann etwas tun und fühlt sich dadurch besser.


Sprechen Sie über Ihre Sorgen: Denken Sie daran, dass dies eine schwierige Zeit für alle ist, und teilen Sie mit, wie Sie sich fühlen, was Sie denken und wie Sie mit der Situation umgehen.


Achten Sie auf Ihr körperliches Wohlbefinden: Versuchen Sie, gesunde, ausgewogene Mahlzeiten zu sich zu nehmen, ausreichend Wasser zu trinken, wenn möglich sich mehrmals täglich drinnen und draußen zu bewegen.


Kümmern Sie sich um Ihren Schlaf: Versuchen Sie, regelmäßige Schlafmuster beizubehalten sowie gute Schlafhygienepraktiken – wie das Vermeiden von Bildschirmen vor dem Schlafengehen, das Reduzieren von Koffein und das Schaffen einer erholsamen Umgebung.


Versuchen Sie, mit schwierigen Gefühlen umzugehen: Konzentrieren Sie sich auf die Dinge, die Sie kontrollieren können – wie z.B. normalerweise unwillkürlich ablaufende körperliche Prozesse: Atmung, Herzschlag,… Achtsamkeitsübungen kann man in jede Tätigkeit einbauen: Von der Körperpflege bis zur Zubereitung der Mahlzeiten.


Regeln Sie Ihren Medienkonsum. Die Sorgen werden nicht weniger, wenn man 24 Stunden am Tag die neuesten Nachrichten verfolgt. Checken Sie die Nachrichten nur zu festgelegten Zeiten oder eben einige Male pro Tag.


Holen Sie sich die Fakten: Sammeln Sie qualitativ hochwertige Informationen, mit denen Sie das Risiko für sich selbst oder andere Personen besser abschätzen können, damit Sie angemessene Vorsichtsmaßnahmen treffen können. Verlassen Sie sich nicht auf unsere Mainstream Medien, die derzeit einseitig, unkritisch und politikgesteuert berichten. Das sind keine lebensfördernden Informationen.


Bringen Sie neue Routinen in den Tagesablauf und füllen Sie die Zeit mit nützlichen, sinnvollen gesundheitsfördernden Aktivitäten: Grossreinemachen, selber Kochen, sportliche Aktivitäten, Lesen, Zeit für Freunde. Ein Wochenplan kann hierfür hilfreich sein.


Nutzen Sie die Chance, ihre Zeit mit Dingen zu füllen, für die Sie nie Zeit hatten. Probieren Sie etwas Neues aus. Es gibt unzählige Tutorials und Online Kurse auch kostenlos, falls die finanzielle Lage wie bei so vielen unter der Krise leidet.


Setzen Sie sich Ziele: Das Setzen und Erreichen von Zielen vermittelt ein Gefühl der Kontrolle und der Sinnhaftigkeit – denken Sie an Dinge, die Sie tun möchten oder müssen, die Sie auch zu Hause tun können.


Halten Sie Ihren Geist aktiv: Lesen, schreiben, spielen, Kreuzworträtsel, Sudokus, Puzzles oder Zeichnen und Malen. Finden Sie eine Herausforderung, die für Sie passt.


Nehmen Sie sich Zeit, um sich zu entspannen: Entspannungstechniken helfen auch mit Angstgefühlen umzugehen. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Achtsamkeitsübungen, Yoga, Atemübungen, Meditation, Trancereisen.


Wenn Sie können, gehen Sie einmal am Tag nach draußen und bringen Sie die Natur herein: Wer nicht das Glück hat in einer Waldlichtung zu wohnen, nutzt vielleicht den städtischen Park, was sowohl Ihrem geistigen wie auch Ihrem körperlichen Wohlbefinden zugute kommen wird. Wenn Sie nicht nach draußen können, können Sie versuchen, diese positiven Effekte zu erzielen, indem immer wieder mal das Fenster öffnen und ein paar tiefe Atemzüge machen oder einen Platz schaffen, an dem Sie die Aussicht geniessen und eine Tasse Tee trinken etwa auf dem Balkon mit frischer Luft und Sonnenlicht.

Oder Sie schliessen die Augen und lauschen den Geräuschen der Natur:

Was sie in physischer Hinsicht tun können, um gut durch die Pandemie zu kommen finden Sie kurzgefasst hier.

Quelle 1

Quelle 2




Ökologische Medizin gegen Covid-19: Clemens Arvay

Ökologische Medizin könnte der Ausweg aus einer Pandemie sein, die die Folge der zunehmenden Umweltzerstörung ist. Clemens Arvay stellt die These auf: Erst durch negative Umwelteinflüsse konnte COVID-19 zu einer Pandemie werden.

Ökologische Medizin: Clemens Arvay - Wir können es besser

Wer nun denkt, dass uns Abstand, Masken und ein unausgereifter Impfstoff auf Dauer retten werden, begreift nicht den Ernst der Lage.

Das Coronavirus ist nur ein Symptom. Es steht für einen Lebensraum, der uns zunehmend krankmacht.

Anhand neuester Studien zeigt Clemens Arvay erstmals, wie Gesundheitskrisen und Umweltzerstörung zusammenhängen. Dabei weist er nach, dass COVID-19 in Wirklichkeit ein Umweltskandal ist – und dass sowohl Politik als auch Medien seit Monaten viel zu einseitig auf die Krise reagieren und damit fatalen Schaden anrichten. Er fordert einen Umbruch und zeigt, wie ökologische Medizin dazu beitragen kann und was jeder selbst tun kann, um gesund zu bleiben.

Clemens Arvay, Jahrgang 1980, ist ein österreichischer Biologe und Autor mit dem Schwerpunkt Gesundheitsökologie. Seine Arbeit ist auf die Beziehung zwischen Biodiversität und Gesundheit gerichtet, wobei er die gesundheitsfördernden Einflüsse aus Ökosystemen in der evidenzbasierten Präventiv- und Komplementärmedizin in den Mittelpunkt rückt. Er ist Mitglied im renommierten Forum Wissenschaft & Umwelt, wo er im Expertenrat für den Bereich der Gesundheitsökologie und die Themen Öko-Immunologie, Ökopsychosomatik sowie Biodiversität & Gesundheit zuständig ist.

Arvay spricht sich für eine öko-psychosomatische Sicht auf den Menschen aus und versteht den menschlichen Organismus als über seine Hautoberfläche erweitert und in einen komplexen Funktionskreis mit der Natur integriert. Es ist sein Ziel, die Öko-Psychosomatik als eine allgemein akzeptierte, interdisziplinäre Wissenschaft zu etablieren, in der Biologie, Medizin, Psychologie und die Sozialwissenschaften eng miteinander kooperieren. Neben seinen Sach- und Fachbüchern hat er auch in wissenschaftlichen Zeitschriften zu diesem Thema publiziert.

​Mit seinem Bestseller Der Biophilia-Effekt hat er das erste deutschsprachige Buch über Waldmedizin verfasst. Er erforscht die Bedeutung kranker und gesunder Ökosysteme für den Menschen und untersucht, wie die Natur bei der Behandlung von Patienten helfen kann.

Literaturempfehlungen




Fire Cider – Power Elixier für die Abwehrkräfte

Fire Cider ist ein pflanzliches Heilmittel, das zur Vorbeugung von saisonalen Krankheiten wie Erkältungen und Grippe eingesetzt werden kann. Fire Cider hat natürlich noch niemand wissenschaftlich auf seine Effekte aufs Immunsystem untersucht, denn es gibt so viele Rezeptvarianten davon, dass das auch gar nicht möglich wäre. Doch seine wechselnden Inhaltsstoffe sind altbekannt für ihre immunstärkenden Kräfte. Jedenfalls ist es ein feuriges Mittel, um sich nach einem Spaziergang im Schnee an einem kalten Wintertag aufzuwärmen.

“Fire Cider” wurde vermutlich in den 80er Jahren von der Kräuterkundlerin Rosemary Gladstar erfunden. Ihr traditionelles Rezept besteht aus Apfelessig, Meerrettichwurzel, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Cayennepfeffer.

Fire Cider nach einem Winterspaziergang

Mein Lieblingsrezept für Fire Cider

Zutaten:

  • 1/2 Tasse frischer Ingwer
  • 1/2 Tasse frischer Meerrettich
  • 1 Zwiebel
  • 10 Knoblauchzehen
  • 2 scharfe Chilischoten (wenn Sie auftreiben können: Habaneros oder Jalapeños)
  • 1 Bio Zitrone
  • einige Zweige frischer Rosmarin (oder ersatzweise 2 EL getrockneter Rosmarin)
  • 1 Esslöffel Kurkuma
  • Apfelessig
  • etwa 1/4 Tasse Honig

Anleitung:

Waschen Sie Ingwer und Meerrettich gründlich und schneiden Sie sie mit der Schale in grobe Stücke. Zwiebel und Knoblauch schälen, die Zwiebel grob würfeln. Den Strunk der Chilischoten entfernen. Die Zitrone samt der Schale achteln. Rosmarinnadeln vom Zweig streifen.

Fire Cider - Meerrettich

Geben Sie die so vorbereiteten Zutaten in einen Mixer und giessen Sie soviel Apfelessig hinzu, dass alles einige Zentimeter hoch mit der Flüssigkeit bedeckt ist. Kräftig durchmixen.

Wenn Sie keinen Mixer haben, können Sie die Zutaten auch raspeln und feinschneiden. Die Ziehdauer verlängert sich dann allerdings auf bis zu 4 Wochen.

Füllen Sie den Fire Cider nun in ein Glasgefäß um und lassen Sie ihn ein paar Tage an einem kühlen Ort stehen. Rühren Sie immer wieder mal um. Die festen Bestandteile sollten sich inzwischen am Boden abgesetzt haben. Sie können die Flüssigkeit vorsichtig in ein anderes Gefäß durchseihen und wenn Sie möchten auch noch durch ein Tuch filtrieren.

Fire Cider mit Honig

Jetzt können Sie Honig nach Geschmack zugeben und umrühren bis er sich aufgelöst hat. Der Fire Cider sollte scharf, würzig und süss schmecken.

Wer Kimchi mag, wird Fire Cider lieben.

Als feuriges Stärkungsmittel für den Winter nimmt man täglich ein- bis zweimal ein Stamperl davon ein.

Sie können den würzigen Essig aber auch über den Salat geben oder Gemüse und Reis damit aufpeppen.

Sollten Sie die eine oder andere Zutat geschmacklich nicht mögen oder nicht gut vertragen, lassen Sie sie einfach weg. Ich habe auch schon Fire Cider mit Schnaps und Wein statt Apfelessig angesetzt und mal Kurkuma oder Meerrettich aus der Zutatenliste gestrichen. Seien Sie kreativ. Und schreiben Sie Ihre Highlights der besonders gelungenen Varianten gerne unten in die Kommentarfunktion.

Wohl bekomms!

Literaturempfehlungen:




Pandemie oder Infodemie? Jenseits des Mainstream

Ich wünschte, ich könnte endlich aufhören, über diese Pandemie zu schreiben. Aber die Öffentlich Rechtlichen Medien verweigern seit Monaten eine kritische Berichterstattung. Wer zweifelt oder gar zu bedenken gibt, dass die wachsende Studienlage Gegenteiliges bescheinigt, wird verunglimpft, bedroht, beschimpft.

Nichtsdestotrotz wächst die Zahl der Ärzte, die nicht länger schweigen können. Wer mir auf Facebook folgt, weiss, dass ich fast täglich neue Studien vorstelle, die Klarheit bringen könnten über Maskenpflicht, Lock Downs, Impfstoffe, Massentests,…

Für alle, die wie ich lange Zeit, möglichst nichts mit sozialen Medien zu tun haben wollten, hier nun an dieser Stelle einige Link Empfehlungen, die einen anderen Blickwinkel bieten, als die Mainstream Medien.

Ende September hatten 63.000 Menschen per Online-Petition eine Sondersendung mit Wissenschaftlern gefordert, die abweichende Meinungen vertreten. Es wurde gewünscht, dass die Kritiker mit dem Virologen Christian Drosten öffentlich diskutieren, damit die Menschen in diesem Land verstünden, dass die Einschätzung Drostens oder des Chefs des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, “keineswegs wissenschaftlicher Konsens ist, sondern es eine breite Debatte gibt”. Die Absage des Programmchefs ist eindeutig: “Dazu wird es nicht kommen.”


Starten möchte ich mit dem Auszug aus einem Leserbrief, der im deutschen Ärzteblatt abgedruckt wurde (Dr. med. Hans Jürgen Scheurle, 79410 Badenweiler):

“In Nachrichten und Medien wird die Zahl positiv PCR-Getesteter als „neue Coronafälle“ oder „Neuinfektionen“ bezeichnet. Bedeutet ihr Ansteigen eine besondere Gefahr? Nein! PCR-Tests sagen weder etwas darüber aus, ob ein Mensch krank noch ob er infektiös ist, d. h. andere mit COVID-19 anstecken kann. Sie stützen allein die Diagnostik bei bereits bestehender Erkrankung. Da ein positiver Test weder gleich Infektion noch gleich Erkrankung ist, müsste es in den Medien „positiv PCR-Getestete“ heißen. Angaben wie „20.000 neue Coronafälle“ oder „Neuinfektionen“ sind falsch…

Wir Ärzte sind verpflichtet, uns gegen unsinnige, schädliche Regierungsmaßnahmen zu wenden und dem auf PCR-Tests gegründeten Shutdown, der kulturellen Isolation und dem wirtschaftlichen Niedergang zu begegnen. Begeht die Politik hier „zum Schutz der Menschen“ sozialen Selbstmord – aus lauter Angst vor dem Tod? Freiheit und soziale Gesundheit stehen hier einer staatlichen Überfürsorge entgegen, deren Folgeschäden kaum absehbar sind.”


Nature” veröffentliche am 20.11.2020 die Ergebnisse der Studie aus Wuhan:

Die Studie, die die Ergebnisse der Massentests in China analysierte, und die fast alle Einwohner der Stadt Wuhan einschloss, hat keinen Beweis dafür gefunden, dass asymptomatische positive Corona-Fälle die Krankheit weiterverbreiten. Fast 10 Millionen Menschen wurden in Wuhan getestet, das sind 92 Prozent aller Einwohner im Alter von sechs Jahren oder älter. Bei diesem Test wurden keine neuen symptomatischen Fälle registriert und nur 300 asymptomatische Fälle festgestellt. Nachfolgende Tests von 1.174 engen Kontakten der gefundenen asymptomatischen Fälle ergaben keine neuen positiven Ergebnisse.Es gebe “keinen Beweis dafür, dass die identifizierten asymptomatischen positiven Fälle infektiös waren”, hieß es in dem Papier. Die Autoren fügten hinzu, dass die Ergebnisse des massiven Tests den Gesundheitsbehörden helfen könnten, “die Präventions- und Kontrollstrategien in der Zeit nach dem Lockdown anzupassen”.


Pietro Vernazza, Chefarzt der Infektiologie am Kantonsspital St. Gallen: “Covid-19 wird nicht verschwinden. Es wird Teil unseres Lebens werden. Gut zu wissen, dass unser Abwehrsystem in den Jahrmillionen der Evolution Methoden entwickelt hat, die uns helfen, mit solchen Erregern umzugehen. Letztendlich bin ich überzeugt, dass unser Immunsystem uns mehr hilft, als alle Plastikwände, Masken und Desinfektionsmittel.”


Die Corona Virus Pandemie ist ein Armutszeugnis für die Demokratie. Bis Oktober 2020 waren 9 der 10 Nationen mit den höchsten kummulativen Fallzahlen Demokratien. Dies ist umso erstaunlicher, weil Demokratien in anderen Belangen des Gesundheitssystems eher eine Vorreiterrolle einnehmen: etwa bei der geringen Säuglingssterblichkeitsrate oder der Lebenserwartung. In Ländern, in denen die Demokratie untergraben wird, gibt es weniger Fortschritte bei der allgemeinen Krankenversicherung und höhere Pro-Kopf-Leistungen für Gesundheitsleistungen, die aus eigener Tasche bezahlt werden müssen.

Regelmäßige freie Wahlen sowie die Meinungsfreiheit sollen dies fördern. Die “Desinformation in den sozialen Medien” hingegen wird als Risikofaktor dafür angesehen, dass angeordnetete Maßnahmen wie das Tragen von Masken, Abstandhalten oder Anweisungen zur Impfung verzögert oder verhindert werden. Man sei nicht darauf vorbereitet gewesen im Ernstfall drastische Einschränkungen der persönlichen Freiheit durchzusetzen, weil die Öffentlichkeit kein Vertrauen in die politische Führung hatte. Eine reaktionsschnelle Führung sei nicht ausreichend. Strukturen, die Sicherheit fördern und Fürsorge und Mitgefühl zum Ausdruck bringen, sind unerlässlich. Die Pandemie ist ein Einstiegspunkt für autokratische Regierungen, um Gesetze zu ändern und Beschränkungen einzuführen. Populismus und Nationalismus ernähren sich von der Bedrohung durch das Virus und stellen die Zuverlässigkeit von Wissenschaft und Information in Frage. Die Krise erinnert uns daran, dass persönliche Verantwortung und private Initiative nur dann gedeihen, wenn wir uns gegenseitig als frei und gleich anerkennen und uns gegenseitig vor existenziellen Risiken schützen.

Eine Regierung muss sich das Vertrauen der Bürger verdienen durch nachhaltige Investition in die Zivilgesellschaft, wissenschaftliche Kompetenz, Aufklärung der Öffentlichkeit. Die wichtigsten Lehren aus dieser Pandemie beziehen sich weniger auf das Coronavirus selbst als vielmehr auf die politischen Systeme, die darauf reagiert haben. Die demokratische Regierung muss mit der schwierigen Aufgabe beginnen, auf diese Lehren zu reagieren, bevor die nächste Pandemie-Bedrohung auftritt, die unweigerlich kommen wird. Artikel im British Medical Journal: Preparing Democracies for Pandemics.


“Wenn gute Wissenschaft unterdrückt wird, sterben Menschen.” Editorial im British Medical Journal, 13.11.2020: Wissenschaft wird aus politischen und finanziellen Gründen unterdrückt. Covid-19 hat in großem Umfang staatliche Korruption ausgelöst und ist schädlich für die öffentliche Gesundheit. Politik und Industrie sind für diese opportunistische Unterschlagung verantwortlich. So auch Wissenschaftler und Gesundheitsexperten. Die Pandemie hat gezeigt, wie schnell der medizinisch-politische Komplex im Notfall manipuliert werden kann. Wie könnte die Wissenschaft in diesen außergewöhnlichen Zeiten geschützt werden?

Der erste Schritt ist die vollständige Offenlegung konkurrierender Interessen von Regierung, Politikern, wissenschaftlichen Beratern und Beauftragten. Der nächste Schritt ist vollständige Transparenz über Entscheidungsfindungssysteme, -prozesse und das Wissen, wer für was verantwortlich ist. Sobald Transparenz und Rechenschaftspflicht als Normen festgelegt sind, sollten von der Regierung beschäftigte Personen idealerweise nur in Bereichen arbeiten, die nicht mit ihren konkurrierenden Interessen zusammenhängen. Fachwissen ist ohne konkurrierende Interessen möglich. Wenn eine solch strenge Regel unpraktisch wird, besteht eine bewährte Mindestpraxis darin, dass Personen mit konkurrierenden Interessen nicht in Entscheidungen über Produkte und Richtlinien einbezogen werden dürfen, an denen sie ein finanzielles Interesse haben. Regierungen und Industrie müssen aufhören, zweifelhafte wissenschaftliche Erkenntnisse durch Pressemitteilungen anzukündigen. Solche Schritte machen Wissenschaft, Medien und Aktienmärkte anfällig für Manipulationen. Eine klare, offene und zeitgerechte Veröffentlichung der wissenschaftlichen Grundlagen ist eine Grundvoraussetzung. Die Politisierung der Wissenschaft wurde von einigen der schlimmsten Autokraten und Diktatoren der Geschichte mit Begeisterung eingesetzt und ist heute in Demokratien leider weit verbreitet. Der medizinisch-politische Komplex tendiert zur Unterdrückung der Wissenschaft, um die Machthaber zu bereichern. Und während die Mächtigen erfolgreicher, reicher und weiter von Macht berauscht werden, werden die unbequemen Wahrheiten der Wissenschaft unterdrückt.


International Journal of Clinical Practice: COVID-19-Impfstoffe, die neutralisierende Antikörper hervorrufen sollen, können Impfstoffempfänger für schwerere Krankheiten sensibilisieren, als wenn sie nicht geimpft wären. Aus diesem Grund wurden Impfstoffe gegen SARS, MERS und RSV nie zugelassen. Dieses Risiko ist in Protokollen klinischer Studien und Einverständniserklärungen für laufende COVID-19-Impfstoffstudien ausreichend verdeckt, so dass ein angemessenes Verständnis des Patienten für dieses Risiko unwahrscheinlich ist, wodurch eine wirklich informierte Zustimmung der Probanden in diesen Studien vermieden wird. Die Schlußfolgerung der Studie: Das Risiko sollte den Probanden, die sich derzeit in Impfstoffstudien befinden, sowie denjenigen, die nach der Impfstoffzulassung für die Studien und als künftige Patienten rekrutiert werden, prominent und unabhängig mitgeteilt werden, um die medizinische Versorgung sowie den Ethikstandard des Patientenverständnisses für die Einwilligung nach Aufklärung gewährleisten zu können.Währenddessen wird bei uns schon über Zwangstestung und Zwangsimpfung nachgedacht…


Alarmismus mit System: «Alle Intensivbetten in der Schweiz belegt», berichteten die Leitmedien vom Spiegel bis zur New York Times letzte Woche. Tja, Fake News… Richtig ist, dass alle «zertifizierten» Intensivbetten im Land besetzt waren, was der normalen Auslastung von rund 75 Prozent entspricht. Da die nichtzertifizierten Betten faktisch dieselben Standards erfüllen, ist der Unterschied eher semantischer Natur. Selbst wenn es einen wirklichen Engpass gegeben hätte, wäre es kein Problem, wie im Frühling, die Kapazitäten hochzufahren. So schwenken die Marktschreier der Krise wieder zurück auf die Fallzahlen: Es muss mehr getestet werden. Und in der Tat – wenn mehr getestet wird, steigen auch die Fallzahlen. Hier weiterlesen…


Was würden Sie sagen, wenn man Sie fragt, wofür eine Impfung gut sein soll? … Ich vermute mal, viele werden antworten, dass Sie eine Ansteckung oder zumindest ein schwere Erkrankung verhindern soll. Und das wird uns auch bezüglich des Covid-19-Impfstoffs von Politik und Medien suggeriert. Und so würde man sich ja auch das Ziel der Entwicklung eines Impfstoffes wünschen. Aber wie sieht es tatsächlich aus? Die laufenden Phase-III-Studien sind nicht darauf ausgerichtet, eines von beidem zu beweisen. Keine der derzeit laufenden Studien ist so angelegt, dass sie eine Verringerung schwerwiegender Folgen wie Krankenhauseinweisungen, Notwendigkeit von Intensivpflege oder Todesfälle nachweisen kann. Ebenso wenig werden die Impfstoffe untersucht, um festzustellen, ob sie die Übertragung des Virus unterbrechen können.“ Tut sie das aber nicht, dann ändert sich am jetzigen Zustand gar nichts. Der Impfstoff ist unbrauchbar und wir sollen trotzdem ein mit Impfungen immer einhergehendes Risiko in Kauf nehmen! Weiterlesen? “Will covid-19 vaccines save lives? Current trials aren’t designed to tell us” https://www.bmj.com/content/371/bmj.m4037


Ein portugiesisches Berufungsgericht hebt einen Gerichtsentscheid bez. Quaratäne auf und bescheinigt die Unzuverlässigkeit von PCR Tests:

Die Hauptpunkte des Gerichtsentscheids sind wie folgt: Eine medizinische Diagnose ist eine medizinische Handlung, zu der nur ein Arzt rechtlich befugt ist und für die dieser Arzt allein und vollständig verantwortlich ist. Keine andere Person oder Institution, einschließlich Regierungsbehörden oder Gerichten, hat eine solche Befugnis. Es ist nicht Aufgabe der regionalen Gesundheitsbehörde, jemanden für krank oder gesundheitsgefährdend zu erklären. Nur ein Arzt kann dies tun. Niemand kann per Dekret oder Gesetz für krank oder gesundheitsgefährdend erklärt werden, auch nicht als automatische, administrative Folge des Ergebnisses eines Labortests, egal welcher Art. Schon das würde ausreichen, um die Zwangsquarantäne als rechtswidrig zu betrachten. Das Gericht hielt es jedoch für notwendig, einige sehr interessante Überlegungen zu den PCR-Tests hinzuzufügen: „Auf der Grundlage der derzeit verfügbaren wissenschaftlichen Beweise ist dieser Test [der RT-PCR-Test] an und für sich nicht in der Lage, zweifelsfrei festzustellen, ob die Positivität tatsächlich einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus entspricht, und zwar aus mehreren Gründen, von denen zwei von vorrangiger Bedeutung sind: Die Zuverlässigkeit des Tests hängt von der Anzahl der verwendeten Zyklen ab; die Zuverlässigkeit des Tests hängt von der vorhandenen Viruslast ab. Das Gericht kommt zu dem Schluss, dass „wenn eine Person durch PCR als positiv getestet wird, wenn ein Schwellenwert von 35 Zyklen oder höher verwendet wird (wie es in den meisten Labors in Europa und den USA die Regel ist), die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person tatsächlich infiziert ist, <3% beträgt und die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis ein falsches Positives ist, 97% beträgt“. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Weniger als 3% Richtig Positive, 97% Falsch Positive…


Monate nach den ersten Berichten über das Coronavirus in Europa kann wohl gesagt werden, daß es den Regierungen nicht vornehmlich um die Bekämpfung des Virus geht. Die Maßnahmen stehen in keinem plausiblen Verhältnis dazu. Selbst die Todesraten geben keinerlei Anlass dazu. Woran die sogenannten Corona-Toten genau gestorben sind, will man ohnehin lieber nicht wissen. Da die Grippetoten – wie in der heute abgerufenen Grafik der WHO – auf zauberhafte Weise seit der 16. Kalenderwoche verschwunden sind, drängt sich der Gedanke auf, daß die Grippetoten aller Vorjahre zu den Corona-Toten von 2020 mutiert sind… Die Frage bleibt: Wenn dieses diktatorische Verbotsspektakel nicht der Virusbekämpfung dient, wozu dann? Wird es enden, wenn das Maß der Dreistigkeit der Regierenden mit Impfzwang und der Diskriminierung von Nicht-Geimpften die Grenze des Erträglichen überschreitet?


“Wir, Ärzte und Angehörige der Gesundheitsberufe, möchten unsere ernste Besorgnis über die Entwicklung der Situation in den letzten Monaten im Zusammenhang mit dem Ausbruch des SARS-CoV-2-Virus zum Ausdruck bringen. Wir fordern die Politiker auf, unabhängig und kritisch über den Entscheidungsprozess und die obligatorische Durchführung von Corona-Maßnahmen informiert zu werden. Wir fordern eine offene Debatte, in der alle Experten ohne jede Form von Zensur vertreten sind. Nach der anfänglichen Panik um covid-19 zeigen die objektiven Fakten nun ein völlig anderes Bild – es gibt keine medizinische Rechtfertigung mehr für Notfallmaßnahmen.Das derzeitige Krisenmanagement ist völlig unverhältnismäßig geworden und richtet mehr Schaden an als es nützt.Wir fordern ein Ende aller Maßnahmen und verlangen die sofortige Wiederherstellung unserer normalen demokratischen Regierungs- und Rechtsstrukturen und aller unserer bürgerlichen Freiheiten.”

https://docs4opendebate.be/en/open-letter/

Ärzte und Menschen, die sich impfen lassen wollen, müssen über Wirksamkeit und Risiken genetischer Impfstoffe, die nach verkürzten Zulassungsverfahren auf den Markt kommen, umfassend aufgeklärt werden. Es müssen dieselben Standards gelten, wie sie auch bei anderen Impfungen gefordert werden. Hierzu gehören die Antworten auf folgende Fragen: Für welche Zielgruppe ist der Impfstoff zugelassen bzw. welche Zielgruppe könnte durch die Impfung proftieren und welche wissenschaftliche Evidenz gibt es hierfür? Mit welchen Nebenwirkungen muss gerechnet werden? Wie lange hält die durch den Impfstoff induzierte Immunität an, und wann muss gegebenenfalls erneut geimpft werden? Wie wird der Impfstoff nach seiner Zulassung auf seine Sicherheit überprüft? Wer haftet bei Impfschäden? Ich darf ergänzen: Welche Alternativen gäbe es zur ungefährlicheren Prävention? Ohne eine klare Antwort auf diese Fragen ist eine Impfstoffzulassung ein Verbrechen. Diese Informationen sind die Basis für verantwortungsvolle Ärzte, die zu einer Impfung raten und die sie verabreichen, sowie die unabdingbare Grundlage für jedermann, der sich eventuell impfen lassen möchte.

Arzneimittelbrief


Zu guter Letzt noch:

Petra Buchinger diskutiert mit DDr. Christian Fiala und Mag. Alexander Todor-Kostic über die medizinische Sinnhaftigkeit von Massentests und rechtliche Fragen in diesem Zusammenhang. Die Gesprächsrunde dauert eine gute Stunde, aber sie ist jede Minute der Aufmerksamkeit wert. Balsam für die Ohren in Zeiten, in denen man überflutet wird mit unkritischer Medienberichterstattung…




Ashwagandha – Wurzelkraft gegen Angst und Stress

Ashwagandha ist ein traditionelles Mittel der Ayurvedischen Medizin zur Verbesserung des Wohlbefindens und zum Steigern der Vitalität. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie man Ashwagandha bei Stress, Angst und zur Verbesserung der Schlafqualität verwenden kann.

Stress ist eine normale und natürliche Reaktion auf eine möglicherweise gefährliche Situation. Die Zunahme von Berichten über Stress und Angst zwang uns, nach möglichen medizinischen und alternativen Lösungen zu suchen, die dazu beitragen könnten, ein Leben ohne Stress und Angst zu führen. In der biologischen und genetischen Entwicklung ist Stress und Angst ein Abwehrmechanismus, der eine “Kampf-oder-Flucht” -Reaktion auslöst. Eine Stressreaktion ist ein gut entwickeltes physiologisches und neurologisches Phänomen, das im Zusammenspiel von Umwelt-, chemischen und psychologischen Bedingungen von entscheidender Bedeutung ist. Solche Reaktionen sind lebensnotwendig. Allerdings kann eine anhaltende Stressreaktion aus ökologischen und sozialen Gründen dazu beitragen, Gesundheitsprobleme wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Depressionen, Panikattacken, Gedächtnis- und Wahrnehmungsstörungen, Verdauungsprobleme, ein Müdigkeitssyndrom oder Autoimmunerkrankungen zu entwickeln.

Ashwagandha als Adaptogen bei Stress

Stress kann entweder akut oder chronisch sein. Akuter Stress führt zu vorübergehenden physiologischen Veränderungen, die reversibel sind, wenn die richtige Behandlung rechtzeitig durchgeführt wird und eine Homöostase innerhalb eines begrenzten Zeitraums erreicht wird. Andererseits kann chronischer Stress oder lang anhaltender Stress irreversible Gesundheitsprobleme mit schwerwiegenden Gesundheitsschäden wie dem metabolischen Syndrom, Zwangsstörungen, generalisierten Angststörungen, schweren Herz-Kreislauf-Problemen, Bluthochdruck und endokrinologischen Problemen hervorrufen.

In der modernen Medizin gibt es eine ganze Menge von Medikamenten, die das Problem lösen sollen. Das Suchtpotential bei vielen davon ist hoch. Stress ist mit veränderten Hormonspiegeln von Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin verbunden. Es ist bekannt, dass chronischer Stress den normalen Schlaf-Wach-Zyklus durch Beeinflussung des zirkadianen Cortisolspiegels stört.

Ashwagandha (Ayurveda)

Die alte ayurvedische Medizin hat eine bemerkenswerte Lösung für solche, durch den Lebensstil verursachte, biologische und psychische Zustände. Adaptogene sind Kräuter, die die Reaktion auf Stress verbessern und dem Körper helfen, sich anzupassen, indem sie physiologische Prozesse in Zeiten erhöhten Stresses normalisieren. Im Idealfall muss ein Adaptogen stressbedingte Schäden reduzieren, sicher sein, stimulierende Wirkungen zeigen, harmlos sein, keine Körperfunktionen stören und keine negativen Auswirkungen wie Entzugssymptome aufweisen.

In der traditionellen Ayurveda Medizin haben die Wurzeln von Ashwagandha eine lange Tradition als Adaptogen. Ashwagandha (Withania somnifera) gehört zur Familie der Solanaceae. Die Aufrechterhaltung des allgemeinen Wohlbefindens und die Verbesserung der Vitalität war die Hauptbedeutung dieses „Rasayana“. Solche Adaptogene sind wirksam bei der Beseitigung von Müdigkeit, was in Studien gezeigt werden konnte. Pharmakologische Studien haben bestätigt, dass Ashwagandha ein Mehrzweckkraut ist und entzündungshemmende, neuroprotektive, adaptogene, gedächtnisfördernde, hämatopoetische, schlafinduzierende und anxiolytische Eigenschaften aufweist. Seit der Antike gilt dieses Kraut als sicher, wenn es innerhalb der empfohlenen Dosierungen und Formulierungen verwendet wird. Mehrere klinische Studien bestätigten, dass Ashwagandha gut verträglich ist.

Ashwagandha Wurzeln

Ashwagandha-Wurzelextrakt kann bei übergewichtigen und adipösen Erwachsenen mit chronischem Stress das psychische Wohlbefinden, das Essverhalten und den Stress durch seine adaptogenen Eigenschaften verbessern und gleichzeitig das normale endokrinologische Gleichgewicht aufrechterhalten. Darüber hinaus sorgt es dafür, dass ein angemessener Testosteronspiegel erhalten bleibt, der die kognitiven Fähigkeiten bei Menschen mit leichten Beeinträchtigungen verbessert.

Die akutelle Studie zielte darauf ab, die Wirkung des Ashwagandha-Wurzelextrakts auf die Verringerung von Stress und Angst bei Erwachsenen zu bewerten. Während andere Studien die Verwendung von Ashwagandha für Stressresistenz und Schlafqualität dokumentierten, ist dies die erste Studie, die Ashwagandha als alternatives pflanzliches Heilmittel zur Reduzierung von Angst untersucht hat.

Ashwagandha für guten Schlaf

Die Schlafqualität wirkt sich immer auf unsere allgemeinen Gesundheitsbedingungen aus. Schlafmangel kann verschiedenste Krankheitszustände hervorrufen. Stress, Angst und Schlaf stehen in engem Zusammenhang. Besserer Schlaf hilft, Stress und Angst abzubauen, während schlechte Schlafqualität Angst und Stress hervorrufen kann. Daher ist die Beurteilung der Schlafqualität in Bezug auf das Stressmanagement obligatorisch.

Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass eine achtwöchige Supplementierung mit Ashwagandha-Wurzelextrakt mit einer signifikanten Verringerung des Stressniveaus verbunden ist und die allgemeine Lebensqualität verbessert. Daher könnte die Verwendung dieses Krauts als Ergänzung zu (psychologischen) Stress- und Angstbewältigungstherapien eine ausgezeichnete Möglichkeit sein.

Die stressreduzierende und schlafverbessernde Wirkung zeigte sich in der Studie bereits in einer niedrigen Dosierung von 250mg pro Tag. Eine zusätzliche angstlösende Wirkung wurde allerdings erst bei 600mg pro Tag festgestellt.

Quelle: Adaptogenic and Anxiolytic Effects of Ashwagandha Root Extract in Healthy Adults: A Double-blind, Randomized, Placebo-controlled Clinical Study

Produktempfehlungen:

Die beiden folgenden Produkte stammen aus einer kleinen deutschen Manufaktur, die sich auf reine Pflanzenextrakte ohne Zusatzstoffe spezialisiert hat. Entweder zum selbst abfüllen oder bereits in Kapselform:

Literaturempfehlungen:




Superimmun – Ihre Freikarte für den Online Kongress

Der Online Kongress rund ums Immunsystem geht ob der vielen Nachfragen nun in die zweite Runde: mit mehr als 12.000 Teilnehmern im Mai findet nun der neue, erweiterte Durchgang vom 4. bis 13.12.2020 statt.

Über 40 Experten aus Wissenschaft und Praxis teilen neueste Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen mit Ihnen. Mit etlichen neuen Interviews, Praxisvideos und Tipps zum Umsetzen.

Warum ist ein gesundes Immunsystem gerade jetzt so überaus wichtig?

Nicht nur Corona- und Grippeviren haben zu dieser Jahreszeit gerade Hochsaison. Von staatlicher Seite hört man allerdings nur Einschränkungen, Verbote, Verhaltensmaßregelungen. An unserer Gesundheit scheint den Politikern wenig zu liegen. Aus diesem Grund ist auch mein Online Kurs “Sicher durch gefährliche Zeiten” entstanden, der mit knappen, umsetzbaren Tipps 30 Tage lang zu besserer Gesundheit und zu besseren Abwehrkräften begleitet sowie naturheilkundliche Behandlungsoptionen für den Krankheitsfall vorstellt. Der nächste Kurs startet am 1.12.2020. Die Anmeldung läuft.

Der Superimmun Kongress ist die perfekte Vertiefung dazu!

Auch wer unter Allergien und Unverträglichkeiten gegenüber an sich harmlosen Stoffen leidet, sollte sich unbedingt mit seinem Immunsystem auseinandersetzen.

Gesundheitliche Probleme – von leichten Erkältungen, über chronische Entzündungen, bis hin zu Autoimmunerkrankungen oder Krebs – sind mittlerweile ein Teil unseres Alltags geworden. Wenn wir wissen, wie wir unser Immunsystem anpacken müssen, können wir aber auch hier viel bewegen und bald wieder vital und energiegeladen durch den Alltag schreiten.

Es wäre ein Versäumnis eines jeden von uns, egal ob aktuell krank oder gesund, sich nicht ganzheitlich mit dem Immunsystem auseinanderzusetzen. Diese Grundlage der Gesundheit wird noch viel zu oft vernachlässigt.

Darum findet ab 4.12. der Online Kongress rund um das Immunsystem statt, bei dem auch ich wieder mit einem Interview dabei bin.

Und das Beste daran: Er ist kostenfrei.

Warum Sie den Kongress keinesfalls verpassen sollten:

  • Beginnen Sie zu verstehen, wie man unabhängig von Genen und Vererbungen an der Immunität arbeiten kann.
  • Lernen Sie, wie Allergien und das Immunsystem zusammenhängen und was man dabei ganz einfach tun kann. 
  • Erlangen Sie Sicherheit im Umgang mit Empfehlungen für die Optimierung Ihres Immunsystems – auch für den Alltag, neben Job und Familie.
  • Lernen Sie die Zusammenhängen zwischen verschiedenen Beschwerden und den Funktionsweisen des Immunsystems kennen und holen Sie sich einen neuen Blick auf Autoimmunerkrankungen und beginnen Sie sie zu lindern.
  • Erlangen Sie auch bei speziellen Fragestellungen Hilfe: bei der Stärkung des Immunsystems wegen ständiger Erkältungen, bei Krebs, während einer Chemotherapie, nach Einnahme von Antibiotika…
  • Lassen Sie sich für eine gesunde Lebensweise mit einem starken Immunsystem motivieren – und verpassen Sie nicht all die Anleitung für das langfristige Durchhalten, für dauerhafte Veränderungen. 

Wie funktioniert dieser kostenfreie Online Wissens-Kongress?

Sie melden sich mit Ihrer E-Mail-Adresse an und erhalten ab dem 4.12.2020 jeden Tag eine E-Mail mit den Links zu den Experten-Videos.

Während des Kongress-Zeitraums vom 4.12. – 13.12.2020 werden täglich zwei bis vier Interviews kostenfrei zugänglich sein, die Sie für 24 Stunden anschauen können.

Dieses Wissen über unser Immunsystem, muss endlich in der Mitte der Gesellschaft ankommen. Erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten davon, sodass möglichst viele Menschen davon profitieren können.

Immunkräfte stärken, Allergien loswerden, Beschwerden vorbeugen  – Mit über 12.000 Teilnehmern.

Bleiben Sie gesund! Werden sie gesund!




Astaxanthin – Pretty in Pink

Astaxanthin gilt als eines der stärksten Antioxidantien der Welt. Es soll die Leistungsfähigkeit verbessern, die Stressresistenz und das Immunsystem. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie Astaxanthin am besten für die Gesundheit nutzen können.

Astaxanthin ist ein Farbstoff aus der Klasse der Carotinoide. Es kommt in Krustentieren, Fischen (besonders in Lachs) sowie Tieren und Pflanzen mit roter Farbe vor.

Astaxanthin in Lachs

Das in Garnelen enthaltene Pigment ist an ein Protein gebunden und wird durch Hitze freigesetzt – deshalb ändern Krustentiere beim Kochen die Farbe. Astaxanthin ermöglicht Wildlachsen die Flüsse hinaufzuschwimmen, um die für ihre Vermehrung geeignete Zone zu erreichen. Ohne dieses wären sie dazu nicht in der Lage.

Astaxanthin ist außerdem in größerer Menge in der Alge Haematococcus pluvialis enthalten, die für die Farbe der Fische verantwortlich ist, die es aufnehmen (sowie für die Farbe der Flamingos, die die Fische verzehren).

Astaxanthin in Algen

Astaxanthin kann auch chemisch hergestellt werden, allerdings mit deutlich geringerem Nutzen als beim natürlichen Pigment.

Astaxanthin unterstützt die Gesundheit von Gelenken, Haut und Gefäßen. Es ist außerdem eines der wenigen Antioxidantien, das die Blut-Hirn-Schranke und die Blut-Retina-Schranke überwinden kann. Das Gehirn und die Augen können so von seinen Vorteilen profitieren. Es verteilt sich sehr schnell im ganzen Körper und kann so blitzartig freie Radikale neutralisieren.

Aber wozu braucht es diese Antixoxidatien überhaupt? Wie der Name schon sagt, sie verhindern die Oxidation. Freie Radikale sind höchst reaktive sauerstoffhaltige Moleküle, denen jedoch ein Elektron fehlt. Dieses wird beschafft, indem Körperzellen ein vorhandenes Elektron entrissen wird. Die geschädigte Körperzelle wird nun selbst zur freien Radikale und macht sich wiederum auf die Suche nach einem Elektron. Diese Kettenreaktion nennt man Oxidation oder oxidativer Stress und schädigt den Körper massiv. Sie ist die Ursache vieler Gesundheitsprobleme und Alterunsprozesse.

Astaxanthin gegen Oxidation

Der Umkehrprozess – die Reduktion – wäre demzufolge ein Jungbrunnen. Bezüglich des Redoxpotentials (der Fähigkeit zur Reduktion) zeigte sich in Studien, dass Astaxanthin fast 20-mal besser wirkte als Vitamin E, über 50-mal besser als Beta-Carotin und über 60-mal stärker als Vitamin C.

Seine vielen Tugenden machen Astaxanthin zu einem Superfood für alle Lebenslagen. Es ist besonders empfehlenswert für Personen die Schutz suchen für:

  • das Gehirn
  • die Augen
  • die Haut
  • die Gelenke
  • die allergisch oder regelmäßig krank sind.

Dennoch weist es für einige Menschen mit bestimmten Profilen ganz besondere Vorteile auf: Astaxanthin erhöht die Ausdauer von Sportlern und ist besonders für Ausdaueraktivitäten im Freien empfehlenswert. Wegen seines hohe Proteingehalts fördert es auch die Regeneration nach einem Wettkampf, indem es die Muskelproteine wieder aufbaut.

Auch das Immunsystem, das nach einem Wettkampf angeschlagen ist, wird auf vielfältige Weise gestärkt. So wird z.B. die Produktion von Killerzellen im Körper angeregt und deren Leistungsfähigkeit verbessert.

Gegenanzeigen, Toxizität oder Nebenwirkungen bei der Einnahme von Astaxanthin sind nicht bekannt (im Gegensatz zu Carotin, das bei erhöhter Einnahme bei Rauchern zu einem grösseren Lungenkrebsrisiko führen kann). Eine leichte Gelbfärbung der Handflächen oder Fusssohlen kann sich bei längerdauernder hoher Einnahme zeigen – wie man es auch von Babies kennt, die öfter Karottenbrei bekommen. Dies ist jedoch ein kosmetischer Effekt, kein gesundheitlicher.

Carotin oder Astaxanthin?

Die empfohlene Dosis pro Tag beim gesunden Menschen beträgt ca. 4 mg. Dies mag auch ausreichen, um das Immunsystem zu stimulieren oder das Hautbild zu verbessern. Im Krankheitsfall muss dies Dosis jedoch angepasst werden.

Bei chronisch entzündlichen Erkrankungen, bei Arthritis, Karpaltunnelsyndrom, Tennisarm können bis zu 12 mg pro Tag sinnvoll sein.

Als Sonnenschutz, für Gehirn und Nervensystem, für die Augen und die Sehkraft, aber auch ganz allgemein für mehr Kraft und Ausdauer passen Dosierungen bis zu 8 mg pro Tag.

Sie können mit 4 mg beginnen und die Dosis in kleinen Schritten (z.B. jede Woche 1 mg mehr) steigern. Oder Sie beginnen mit hohen Dosen und reduzieren nach Eintritt der Verbesserung wieder.

Kann man das auch mit natürlichen Lebensmitteln decken? Nun – in einem Kilo Atlantischem Lachs sind etwa 4 mg Astaxanthin enthalten. Das dürfte auch für Fischbegeisterte schwierig werden…

Astaxanthin aus natürlichen Lebensmitteln

Es gibt inzwischen unzählige Kapselpräparate, bei denen jedoch entsetzlich oft getrickst wird. Und zwar auf folgende Weise:

Astaxanthin wird nicht in Reinform angeboten sondern meist als Pulver mit 5 bis 20% Extraktanteil. Wer also 4 mg einnehmen möchte, der muss bei einem Produkt in 10%iger Konzentration 40 mg Pulver zu sich nehmen. In den Kapseln sind mitunter nur 4 mg 10%iges Pulver und nicht 4 mg reines Astaxanthin enthalten. Und das wird auch im Etikett oft geschickt versteckt.

Ich verwende schon seit Jahren die beiden untenstehenden Produkte aus Algenextrakt und zwar in Leinöl gelöst. 10 Gramm 10%iges Pulver in eine Flasche mit 500 ml Leinöl geben. 10 Gramm sind 10.000 mg geteilt durch 40 sind 250 Tagesdosen, die in der Flasche stecken. Ein Teelöffel fasst 4-5 ml. Mit einem Teelöffel dieser Leinölmischung nehmen Sie also schon ca. 12 mg Astaxanthin zu sich.

Wenn Sie eine niedrigere Dosierung bevorzugen, nehmen Sie besser das 5%ige Pulver (5 Gramm auf 250 ml Leinöl) dann bekommen Sie pro TL etwa 6 mg Astaxanthin.

Produktempfehlungen




Kreatives Schreiben – Achtsamkeit gegen Novemberblues

Achtsamkeit meint, den gegenwärtigen Moment mit allen Sinnen zu erleben ohne zu werten und zu urteilen. Viele Studien belegen, dass sich Achtsamkeit förderlich auf unsere Fähigkeit auswirkt, Glück zu verspüren, innere Stärke und Ausgeglichenheit zu erlangen und mehr Leichtigkeit und Freude ins Leben zu bringen.

Achtsamkeit ist nicht schwer zu erlernen, es braucht allerdings etwas Erfahrung und Übung darin, im Trubel des Tages immer wieder ins bewusste Wahrnehmen des Augenblicks zurückzukehren, ohne über Vergangenes oder Zukünftiges zu grübeln.

Jede Sekunde ist eine Einladung des Lebens zu mehr Achtsamkeit, ob wir uns nun ärgern, ob wir die Post am Briefkasten holen, das Essen zubereiten, den abendlichen Sonnenuntergang geniessen, unter der Dusche stehen, eine Tasse Kaffee trinken oder die Wäsche in den Schrank legen.

Gerade der Herbst bietet sich dafür an, das Licht des täglichen Spaziergangs mit allen Sinnen einzufangen und mit Worten für die dunkle Jahreszeit zu konservieren. Für Kreatives Schreiben braucht man kein Talent. Nur etwas Mut, Papier und Bleistift. Und die Bereitschaft, achtsam seine alltägliche Umgebung wahrzunehmen.

Kreatives Schreiben

Schreibaufgabe Kreatives Schreiben:

Gehen Sie in der näheren Umgebung Ihrer Wohnung spazieren. Beginnen Sie beim Aufbruchsort und notieren Sie dann während des Laufens Wahrnehmungen und Beobachtungen rechts und links des Weges in chronologischer Folge.

Komponieren Sie Ihre Eindrücke einige Stunden später zu einem Bericht, einer Erzählung oder einem formlosen Gedicht. Malen Sie mit Worten, was Sie gesehen, gefühlt, gedacht haben, welche Düfte und Gerüche Ihnen aufgefallen sind, was zu hören war. Berühren Sie, was Ihnen auffällt und beschreiben Sie was Sie gespürt haben. Reihen Sie diese Bilder aneinander und machen Sie sich deutlich, welche Stimmung Sie dabei beschreiben. Sollten Sie sich mit dem Schreiben von Notizen unterwegs schwer tun, können Sie den Eindruck auch den Fotoapparat verwenden und Schnappschüsse festhalten.

Kreatives Schreiben - oder Fotografieren...

Wenn Sie mögen, sammeln Sie Ihre Geschichten und heften Sie sie zu einem kleinen Buch – ein berührendes Geschenk für jemanden, der Ihnen nahe steht.

Diese Übung stammt aus “Schreiben auf Reisen: Wanderungen, kleine Fluchten und große Fahrten.” von Hanns-Josef Ortheil, einer Fundgrube für Kreative Schreibübungen.

Wunderschöne handgefertigte Notizbücher finden Sie auf Etsy, der Plattform für Kunsthandwerker. Einer meiner Lieblingsshops mit Werken von Eva, einer Buchbinderin mit Familientradition:

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